Schlagwort: kollegiales lernen

Mich begeistert bis heute der Gedanke in meinem beruflichen Wirken ein Meister in meinem Fach zu sein und als solcher meine beruflichen Aufgaben und Herausforderungen zu „meistern“. Es genügt mir nicht, die Aufgaben zu „bewältigen“. Die meisterliche Haltung, die damit einhergeht beginnt schon bei der Annahme eines Beratungs- oder Coachingauftrages. Dieser muss sich in das Geflecht meiner Aufgaben und Tätigkeiten so einflechten lassen, dass ich genügend Zeit zur Vor- und manchmal auch Nachbereitung habe, bzw., dass ich meine Klienten auch zwischen den Ereignissen, d.h. Coachingterminen der Workshop-Ereignissen beraten und begleiten kann. So richtig interessant wird es für mich allerdings dann, wenn es an die Arbeit geht, das „Meisterstück“, wenn man so will…

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Schon wieder neigt sich dieses Jahr dem Ende entgegen. Es ist ein bewegendes in unserer Firmengeschichte. Tatsächlich wurden aus einer Firma zwei und wir haben einen neuen Standort in Unterföhring. Das ist alles auch in diesem Blog dokumentiert. Aber ein Jahr braucht einen Rhythmus um nicht aus dem Takt zu kommen. Und wir beginnen den Takt des neuen Jahres mit dem Symposium der Systemischen Peergroup: http://www.system-worx.de/institut/systemische-peergroup-muenchen/symposium-2016.html

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Jetzt ist er da und online: Der Film zum Symposium 2015. Für alle die das noch nicht kennen: Jedes Jahr veranstalten wir einen Kongress bei dem Kollegen für Kollegen systemische Interventionen zum direkten Lernen und Ausprobieren in Workshops anbieten. Die wertschätzende Lernkultur und die Möglichkeit sich zu vernetzen sind wesentliche Elemente. Und wir organisieren immer eine Keynote als Abschlusshighlight der Veranstaltung bevor das Abendessen beginnt. In diesem Jahr hat uns Dr. Lothar Malkwitz auf eine Reise mitgenommen: Der Seele nach Denken. Jetzt könnte mancher Leser denken, dass sich da ein Schreibfehler eingeschlichen hat, aber es ist wirklich so gedacht wie es geschrieben steht: Mit einem großen „D“. Lothar Malkwitz hat eines geschafft: Uns alle nach-denklich werden zu lassen und uns unseren eigenen Seelen näher sein zu lassen… Eine Reflexion dazu in diesem Blogartikel…

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Symposium: Von Kollegen für Kollegen

Wenn Menschen lernen, um sich in ihrer Professionalität weiter zu bringen, dann ist ein Lernerfolg auch davon abhängig, wer in welcher Lernkultur lehrt und lernt. Wir bringen am 10. Januar in München wieder Menschen zusammen um kollegial von- und miteinander zu lernen. Es geht um sehr viel praktisches, anwendbares Knowhow und nicht um die große Theorie. Außerdem kenne ich alle Kollegen, die sich dort engagieren persönlich und schätze jeden einzelnen.

Hier der Link zur Webseite mit dem Programm und dem Anmeldeformular:

http://www.system-worx.de/institut/systemische-peergroup-muenchen/symposium-2015.html

Key Note: Der Seele nach-denken

Was mich besonders freut ist, dass wir Dr. Lothar Malkwitz gewonnen haben, um einmal eine andere Art der Key Note zu hören. Es geht dabei darum, einmal unserer Seele nach-zu-denken, wenn wir die Art und Weise unseres Berater-seins in den Blick nehmen. Er selbst ist nicht nur Berater, sondern auch psychoanalytischer Therapeut und Theologe. Es geht ihm um die Frage der praktischen Ethik in der Beratung. Als Berater habe ich mal in flapsigen Worten einem Kunden den Unterschied zur „klassischen“, d.h. fachbezogenen Unternehmensberatung so erklärt: „Wir sind die Guten! Wir beziehen das Knowhow und die Beteiligten in der Organisation in Veränderungsprozessen mit ein. Schließlich müssen Sie es ja auch hinterher leben und umsetzen.“ Klingt gut, ist aber nicht immer so einfach. Was bedeutet es, wenn man als Berater „zu erfolgreich“ ist? Was passiert, wenn wir doch zum Erfüllungsgehilfen von Mächtigen in Organisationen werden, aber dafür unsere Werte verraten? Vertragen sich überhaupt eine ethische Haltung und Erfolg? Wenn ja, wie? Wie bin ich als Berater transparent in meinem Vorgehen? Wie bin ich mir bewusst, dass auch ich Macht ausübe und wie gehe ich damit um? Wie bin ich aber auch korrumpierbar?
Lauter gute Fragen im Rahmen zahlloser Dillemmas im Rahmen der eigenen Berufsausübung.

Keine Sorge: Es wird kein Vortrag mit erhobenem Zeigefinger. Sondern Lothar Malkwitz will uns zum Nachdenken bringen durch Transfer von Ideen aus der Psychoanalyse und der Theologie. Ich glaube, das wird ein tiefgründiges Erlebnis…

Vorkongress zum Organisationsdesign

Ich freue mich auch sehr darauf, selbst auf der Bühne des Vorkongresses, mit meinem Kollegen Dr. Thomas Westerhoff zu stehen. Ein wenig wird mich dabei meine Vergangenheit als Manager bei Siemens einholen, denn er war auch lange Jahre dort tätig und wir werden auch ein Fallbeispiel aus der Konzernwelt verwenden um das Thema „Organisationsdesign“ ganz praktisch zu illustrieren. Wie immer gibt es dazu auch viel Hintergrundinfo und eine Toolbox dazu zum Mitnehmen für die Teilnehmer. Warum ist das Thema wichtig? Nun, ich fand schon während meiner systemischen Ausbildung, dass die Systemiker sich gerne um gute Antworten auf die Frage nach der Struktur (sprich Aufbau- und auch Ablauforganisation) drücken. Es war immer sehr schnell klar, welche Fallen es gibt und wie der unprofessionelle Umgang mit der Verteilung der Verantwortung zu Problemen und Schwierigkeiten führt, aber wie man statt dessen eine schlüssige Struktur findet und auch umsetzt, da blieb es sehr vage. Wenn man darüber etwas lernen wollte, dann musste man schon mal über den Teich nach Amerika blicken. Dort gab und gibt es einige pragmatische Ansätze, die mit der systemischen Haltung und Vorgehensweise durchaus kompatibel sind. Allerdings gab es auch eine Vorgehensweise, die mir damals einerseits schon schlüssig und spannend vor kam, aber andererseits irgendwie immer zu aufwändig und akademisch erschien. Das war das Viable System Model nach Stafford-Beer. Wir haben in den letzten Jahren viel damit experimentiert und letztlich nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Sowohl in der Vermittlung, als auch in der Anwendung wird aus unserer Sicht eine bestimmte Didaktik notwendig, die bestimmte Anwendungsschritte vereinfacht, damit man vor lauter Komplexität nicht aus der Kurve fliegt. Mittlerweile haben wir einen Zustand erreicht, mit dem wir das Gefühl haben, gut arbeiten zu können. Dieses Knowhow möchten wir am Vorkongress an interessierte Kollegen weitergeben.

Hier der Link zur Veranstaltung und zur Anmeldung:

http://www.system-worx.de/institut/seminare/vorkongress-workshop-2015.html

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs eine gute restliche Vorweihnachtszeit…

Am 12. Januar 2013 haben wir das Kalenderjahr wieder mit unserem Symposium der systemischen Peergroup in München gestartet. 12 praktische Workshops von Kolleginnen und Kollegen waren schon inspirierend und Bernd Schmid war als Key Note Speaker ein schöner und wertschätzender Abschluss der Veranstaltung. Den Film zum Symposium und die Downloads der Handouts finden Sie auf unserer Institutswebseite: http://www.system-worx.de/institut/

Und wenn Sie nächstes Jahr dabei sein möchten: Das 5. Symposium veranstalten wir am 11.01.2014.

Wir haben vor 4 Jahren in München unser erstes Symposium für systemische Beratung uraufgeführt. Die Grundidee ist einfach: Kollegiales Lernen von Kollegen inszeniert für Kollegen und eine ganze Menge Austausch an einem Samstag Nachmittag und ein Abendprogramm. In diesem Jahr haben wir in München mit Bernd Schmid vor einigen Wochen das 4. Symposium durchgeführt. Mittlerweile verbreitet sich die Idee…

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In unseren Rollen als Berater, Trainer und Coaches verantworten wir bei unseren Kunden die Gestaltung von Lernprozessen. Da kommt im Laufe eines Berufsjahres viel Erfahrung zusammen – bei jedem von uns. Gegenseitiger Austausch und gute Beziehungen sind essentiell für eine gute Beratungsleistung bei unseren Kunden. Also haben wir uns gedacht: Wir arbeiten mal eine Woche für uns selbst.

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