Markus Schwemmle's Blog

Systemisch arbeiten & leben

Event: Erstes Pionierlabor des isb

Geschrieben am | 29. April, 2017 | Keine Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs. Heute möchte ich euch auf eine besondere Veranstaltung unseres Partnerinstitutes isb in Wiesloch aufmerksam machen. Das Pionierlabor ist ein Forum von Praktikern für Praktiker.
Es steht unter dem Motto: “Wege bereiten und Kultur in fremden Gebieten entwickeln und integrieren.” Euch erwarten im wunderbaren Winzerhof Rauenberg Projektbeispiele, Dialogformate und isb Kultur, sowie feines Essen mit einem Drei-Gänge-Menü am Freitag Abend (inklusive).
Das Pionierlabor findet am 14. & 15. Juli 2017 statt.
Hier geht’s direkt zur Veranstaltung: [https://www.isb-w.eu/de/entwickeln/projekte/isb\_pionierlabor.php]

Twin Star – Wie die Geburt meiner Kinder mein Leben verändert

Geschrieben am | 26. April, 2017 | Keine Kommentare

Direkt an Ostersonntag sind sie geboren: Die beiden neuen Sterne in meinem familiären Universum. Und ihre Ankunft hat sich 9 Monate lang angekündigt und war zuletzt einfach nicht mehr zu übersehen. Und wie es sich so mit der Geburt von Sternen auf sich hat, sind sie mit einem kräftigen Urknall ins Leben getreten…
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Organisationsentwicklung: Wenn Mitarbeiter agil mit adhoc verwechseln…

Geschrieben am | 22. März, 2017 | Keine Kommentare

Nur um eines klar zu sagen: Die Kernbotschaft dieses Artikels ist nicht, dass der agile Ansatz ungeeignet ist, um Unternehmen und vor allem deren Mitarbeiter flexibler zu machen. Ich möchte damit auch nicht in Abrede stellen, dass mit agilem Mindset und agilen Methoden ein Mehrwert in Organisationen generiert wird. Ich möchte vor allem aufzeigen, dass dies besser unter bestimmten Bedingungen stattfindet…
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Berufliche Meisterschaft II

Geschrieben am | 13. Februar, 2017 | Keine Kommentare

In meinem letzten Blogartikel habe ich ja sehr klar die These vertreten, dass berufliche Meisterschaft auch bedingt, sich die Werkzeuge zu wählen und zu eigen zu machen, mit denen man sich umgibt. Dabei geht es darum die Werkeuge nicht nur so zu akzeptieren, wie sie sind, sondern sie in einen besonders brauchbaren Zustand zu versetzen.
Neben der Brauchbarkeit ist mir noch etwas anderes wichtig: Ästhetik und Bedienbarkeit gehört ebenfalls dazu. Weiterlesen…

Berufliche Meisterschaft

Geschrieben am | 6. Februar, 2017 | Keine Kommentare

Mich begeistert bis heute der Gedanke in meinem beruflichen Wirken ein Meister in meinem Fach zu sein und als solcher meine beruflichen Aufgaben und Herausforderungen zu “meistern”. Es genügt mir nicht, die Aufgaben zu “bewältigen”. Die meisterliche Haltung, die damit einhergeht beginnt schon bei der Annahme eines Beratungs- oder Coachingauftrages. Dieser muss sich in das Geflecht meiner Aufgaben und Tätigkeiten so einflechten lassen, dass ich genügend Zeit zur Vor- und manchmal auch Nachbereitung habe, bzw., dass ich meine Klienten auch zwischen den Ereignissen, d.h. Coachingterminen der Workshop-Ereignissen beraten und begleiten kann. So richtig interessant wird es für mich allerdings dann, wenn es an die Arbeit geht, das “Meisterstück”, wenn man so will… Weiterlesen…

Echte Kooperation braucht empathische Solidarität

Geschrieben am | 25. Januar, 2017 | Keine Kommentare

Ich bin im inneren tief davon überzeugt, dass die Entwicklung der Menschheit in Zusammenspiel mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (grob gesagt der Erde) insgesamt einen Systemzustand erzeugt hat, der eine längerfristigen Fortbestand aller Beteiligten nur ermöglicht, wenn wir lernen effektiv zusammen zu arbeiten. Angesichts des Fortbestandes vieler Kriege, politischer Konflikte, Umweltzerstörung und anderer negativen Auswirkungen scheinen wir noch weit entfernt von einem Zustand effektiver Kooperation zu sein. Und wer mal eine Zeit als Mitarbeiter in einem klassischen Großkonzern verbracht hat (immerhin 10 Jahre meiner Berufsbiographie), der entdeckt auch immer wieder erstaunliche Phänomene von Egoismen und Statusgehabe statt dem Willen, gemeinsame Ziele aus unterschiedlichen Rollen heraus zu verfolgen. Übrigens gibt es Statusgehabe in Hierarchien „oben“ (ich bin hier der Vorstand und alle meine Leibeigenen müssen machen was ich sage) genau so wie „unten“ (ich bin hier nur Mitarbeiter, zum Denken werden hier die Führungskräfte bezahlt)… Weiterlesen…

Life Hack: Fokussierte Versenkung statt Oberfläche

Geschrieben am | 19. Januar, 2017 | Keine Kommentare

Im Internet kursieren seit einiger Zeit sogenannte „Life Hacks“. Auf [Wikipedia] kann man nachlesen, dass es sich um „Lebens-Kniffe“ handelt, also einfache Regeln oder Verhaltensweisen, bei denen das Leben insgesamt einfacher wird. Als Systemiker gibt es für mich eine ganze Klasse von „Life Hacks“, die das Leben grundsätzlich und in wenigen Augenblicken verändern können, die sich auf die gelebte innere Haltung beziehen. Wer es schafft seine innere Haltung sich selbst und auch anderen gegenüber zu steuern, der kann das Leben selbst führen. Und weil mich die „Führung durch das Leben“ (Achtung, doppeldeutig!) schon immer sehr interessiert hat, hier ein Life Hack, der wahrscheinlich mehr als das, vielleicht sogar schon ein Life Style ist:

In Zeiten von Smart Phones, Facebook, Multitasking und Werbung überall, sind wir als Menschen (heraus-)gefordert, mit unserer Aufmerksamkeit zu haushalten. Und das zu Recht, denn Aufmerksamkeit steht uns zwar täglich neu zur Verfügung, aber in gerichteter Art und Weise nur endlich. Ist die direkte Aufmerksamkeit aufgebraucht, ermüden Menschen oder streben nach Ablenkung. Da sei die Frage erlaubt, wie ein Mensch dann in so einer Situation sein Smart Phone benutzt, denn wenn er in solch unbedachten Momenten quasi als Unterhaltung sich von den Reizen der kleinen Zeitsparbüchse leiten lässt, dann sorgt das dafür, dass der eigene Fokus verloren geht. Im übrigen kann man auch in Unternehmen (ich empfehle da am besten Konzernwelten) an bestimmten Arbeitsplätzen seinen Arbeitsrhythmus von den eingehenden Mails in der Inbox diktieren lassen. Anscheinend ist der Mensch in Zeiten der Digitalisierung auch nur dann modern, wenn er in allen sozialen Medien präsent und „always on“ für alle verfügbar ist. Für alle, denen in ihrem Leben etwas fehlt möchte ich einen anderen Vorschlag machen:

Wie wäre es, sich wieder in der Tiefe mit wesentlichen Themen zu beschäftigen? Ja, vielleicht haben wir das alle zuletzt während unseres Studiums gemacht. Da gab es auch noch keine Smart Phones. Ich erinnere mich an ganze Tage in der Universitätsbibliothek in Tübingen oder auch in Seattle, an denen ich mich voller Konzentration dem Studium von wesentlichen Themen förmlich hingegeben habe. Ja, am Ende ging es darum eine Prüfung zu bestehen, aber vorher stand die Absicht zu verstehen. Wie viel Zeit nehmen wir uns in Zeiten unablässiger Kommunikation und Open Offices uns wirklich wesentlichen Themen zu widmen? Was ich schon lange in mir spüre – den Drang und die Sehnsucht mich wirklich in interessante systemische Themen zu versenken und damit auch produktiv zu werden, z.B. durch Schreiben – wurde mir gerade erst wieder sehr bewusst. Und vielleicht unterscheidet uns Menschen diese Fähigkeit in der Tiefe fokussieren von den Maschinen um uns, die in Lichtgeschwindigkeit rechnen können. Mein Selbstversprechen für die nächste Zeit ist jedenfalls die, mir mehr Zeit von fokussierter Versenkung ohne Ablenkung zu erlauben und mich zeitweise von der Welt zu entkoppeln ohne mich davon zu verabschieden. Für mich ein Weg wesentlicher, inhaltsorientierter Produktivität. Der erste Schritt wird sein, mir für diese Zeit auch achtsam Ziele zu wählen, die den größten Sinn für mich ergeben und auch da nicht an der Oberfläche zu bleiben.
Was mich dabei übrigens mehr anregt und aufregt ist ein Buchtipp, den ich euch gerne weitergebe. Achtung, es ist ein amerikanisch-englisches Buch, deshalb ist es wahrscheinlich auch immer mal wieder *sehr* plakativ. Und das schmälert seinen Wert für mich überhaupt nicht.
Deep Work: Rules for Focused Success in a Distracted World
Viel Erfolg bei euren eigenen Vertiefungsversuchen wünsche ich euch…

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Weihnachten schwerelos…

Geschrieben am | 28. Dezember, 2016 | Keine Kommentare

Ich weiss nicht, wie ihr Weihnachten verbracht habt. Ich möchte mein Weihnachtserlebnis in diesem Jahr einmal metaphorisch beschreiben, in einer anderen Art der Weihnachtsgeschichte:

Es begab sich also zu der Zeit, dass sich Menschen schon im September auf Weihnachten ausrichteten. Das macht sich zu diesem Zeitpunkt des Jahres vor allem dadurch bemerkbar, dass es im Spätsommer schon bergeweise Nikoläuse und Lebkuchen in den Supermärkten zu kaufen gibt. Im Prinzip beginnt da schon die Ernährungsumstellung, die das Gegenmodell der Bikini- oder Badehosenfigur zum Ziel hat. Weiterlesen…

70 Jahre Bernd Schmid: Herzlichen Glückwunsch!

Geschrieben am | 15. Dezember, 2016 | Keine Kommentare

Lieber Bernd,

hier schreibe ich einen offener Brief an Dich im virtuellen Beisein anderer. Es wird viel über Dich geschrieben: Über Dich und dein Lebenswerk. Mit 70 Jahren hast Du bezogen auf deine Leistung gleich mehrere Leben gelebt. Als Institutsgründer hast Du aus dem Schlosshof eine geistige Heimat gemacht, die mir als Vorbild dient. Du hast dort Menschen gebildet und beseelt und mindestens immer für Klarheit gesorgt. Und von dort hast Du immer wieder neue Bühnen erfunden und mit Leben und deiner Kraft belebt und für Vitalität der Beteiligten gesorgt.

Die Details für den Mitleser sind hier zu finden: http://isb-i.eu/berufsjubilaum-bernd-schmid-40-jahre-plus/

Ich möchte aber insbesondere zwei Fähigkeiten von Dir besonders würdigen und benennen.
Du führst das Leben eines Unternehmers und nicht eines Unterlassers. Ich spüre, dass es bei Dir immer darum ging, dafür zu sorgen, dass etwas Gutes und Nützliches in die Welt kommt. Das ist sowohl Fähigkeit, als auch Haltung und bringt die Welt nach vorne. Auch in größeren Bezügen und hoffentlich noch für lange Zeit.

Und dann ist da der Bernd, der im kleinen Kreise für alle sorgt, so dass einfach alle das haben, was sie brauchen. Wenn wir bei Dir arbeiten und auch feiern durften, dann hast Du dich immer zurück gehalten und nach dem Rechten gesehen (gut, es gab vielleicht einmal eine Ausnahme, die für immer verschwiegen wird…). Überhaupt: Nach „dem Rechten sehen“ ist auch ein guter Ausdruck für Dich, der meint: Nach dem Stimmigen Ausschau halten und es herstellen.

Danke für deine Gedanken und unternehmerischen Kräfte und dein Vorbild. Ich freue mich darauf, mit vielen Weggefährten deinen Geburtstag feiern zu dürfen.
Ich verdanke Dir meinen heutigen Berufs- und Lebensweg.

Markus

Defokussierung und Corporate Wahnsinn

Geschrieben am | 8. Dezember, 2016 | Keine Kommentare

Jetzt war es längere Zeit still in meinem Blog. Aber nicht in meinem Kopf und um mich herum. Wie so viele war ich „beschäftigt“. Gefühlt sogar jede Minute meines Wachzustandes. Und was habe ich da getan? Ich habe mich konzentriert: Auf das was vor mir liegt, auf das was es zu gestalten gibt, auf die Menschen, die mich jeden Tag umgeben. Ich war damit beschäftigt mich zu fokussieren mit klaren Prioritäten und dabei hat der Blog etwas gelitten. Das ist eigentlich fast in jedem Herbst so, aber in diesem konnte ich nicht mal mehr mein selbst gewähltes Mindestmaß an dieser Art der Kommunikation mit der Außenwelt durchführen. Gefühlt war ich immer mehr damit beschäftigt zu überleben statt zu leben und das ist aus meiner Sicht eine falsche Richtung, ein grober Fehler. Für den Einzelnen genau so, wie für Familien und Organisationen…
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