Schlagwort: Intervention

Mich begeistert bis heute der Gedanke in meinem beruflichen Wirken ein Meister in meinem Fach zu sein und als solcher meine beruflichen Aufgaben und Herausforderungen zu „meistern“. Es genügt mir nicht, die Aufgaben zu „bewältigen“. Die meisterliche Haltung, die damit einhergeht beginnt schon bei der Annahme eines Beratungs- oder Coachingauftrages. Dieser muss sich in das Geflecht meiner Aufgaben und Tätigkeiten so einflechten lassen, dass ich genügend Zeit zur Vor- und manchmal auch Nachbereitung habe, bzw., dass ich meine Klienten auch zwischen den Ereignissen, d.h. Coachingterminen der Workshop-Ereignissen beraten und begleiten kann. So richtig interessant wird es für mich allerdings dann, wenn es an die Arbeit geht, das „Meisterstück“, wenn man so will…

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In our Berlin session of a leadership program we tapped the topic of internal barriers that keep people from delivering performance up to their full potential. It is even more intriguing to find out that you are that person. All in a sudden there appears to be what I would call as a metaphor „the Berlin Wall I your head „. The internal mechanism really works similar: an unconscious internal part of the psyche is opposing the conscious one. Often these „parts“ have very old roots and where pretty well functioning at the time they came into play. The concept is actually called „Ego State“ in contemporary research and application. So even if it is unpleasant to become aware of an internal barrier, most of the time the inner territory stays invisible. Like if you would stand in front of a piece of the former Wall in Berlin. This wall was actually built to protect the territory. Again, that is pretty much the same internal mechanism. As history as well as applied Psychology shows: It is possible to tear down walls without loosing territory. In fact the two separated nations became one. And still you can experience differences. What was the clue? It was all about keeping the faith AND keeping the attention focused on a friendly fusion of the things that seem to be apart. It might help to not focus on the wall so much but more on the attached territory. I am sure you understand what I mean and hope that this description was helpful…

Übung macht den Meister

In meiner Arbeit als Berater geht es immer wieder darum, ganze Organisationen und auch Personen (in der Regel Führungskräfte zu qualifizieren). Die Erwartungen sind hoch, insbesondere an gute Fachkräfte, die zu Führungskräften werden. Sie sollen dann gleich das ganze Führungshandwerk beherrschen. Die Vorstellung ist, dass eine Ausbildung funktioniert wie Instant-Kaffee: Ein Löffel Pulver auflösen – und schon geht’s. Ab in ein Führungsseminar und schon klappt’s auch mit der Führung. Aber so funktioniert Lernen leider nicht. Mein Fahrlehrer sagte zu mir: Erfahrung kommt von Fahren. Und so ist es auch mit dem Lernen sozialer Fähigkeiten. Was hat das für Auswirkungen auf die Ausbildung von Führungskräften, Beratern und Coaches? Lesen Sie weiter…

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Anfang Juni 2012 startete unser Kurs „Systemische Organisations-entwicklung und Change Management“ in München. Ein wesentlicher Bestandteil des ersten Bausteins besteht darin, alle Teilnehmer miteinander und mit der Lernkultur vertraut zu machen. Eine Reihe von Impulsen und Lerngelegenheiten werden dazu in 3 Tagen in einer Choreographie vorgeschlagen. Einer der wichtigsten und für mich in meiner Rolle als Lehrtrainer auch der schönste Effekt ist, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch wird, dass sich die beteiligten Menschen aufeinander einlassen und sehr schnell Vertrauen in einander entwickeln. Das ist übrigens ein Umstand, der für uns in unserer Erwachsenenwelt sehr außergewöhnlich ist, denn die meisten Vertrauten gewinnt man bis etwa einem Alter von ca. 25 Jahren. Danach ist es deutlich schwerer.

Ein Impulsbeitrag im ersten Baustein beschäftigt sich mit der Kernfrage: Was sind „systemische Interventionen“ und wie kann man sie nutzbringend inszenieren. Eine erste Antwort darauf ist: „Eine Intervention ist die Schaffung von nützlicher Information“. Diese Definition stammt übrigens von Richard von Weizsäcker. Es ist doch immer wieder spannend, wer sich professionell in unserem Themengebiet beschäftigt hat…

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Opferbild
Es gibt viele Gründe für Klienten zu einem Coaching zu kommen. Manche finden keinen Ausweg aus einer schwierigen Situation. Andere möchten eigene Schwächen „ausmerzen“, „wegmachen“ oder einfach innere Barrieren überwinden. Wieder andere werden geschickt, weil Dritte etwas an Ihnen verändert sehen wollen. Womöglich hat ein Klient dann eher mit dieser Tatsache ein Problem, als mit dem kritisierten Verhalten. Egal was die ursprüngliche Motivation einer Person für Coaching ist, fast immer lässt sich ein „Schuldiger“ finden, der vor allem gerne beurteilt, was hier richtig oder falsch ist…

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