Kategorie: Kultur

Schon wieder neigt sich dieses Jahr dem Ende entgegen. Es ist ein bewegendes in unserer Firmengeschichte. Tatsächlich wurden aus einer Firma zwei und wir haben einen neuen Standort in Unterföhring. Das ist alles auch in diesem Blog dokumentiert. Aber ein Jahr braucht einen Rhythmus um nicht aus dem Takt zu kommen. Und wir beginnen den Takt des neuen Jahres mit dem Symposium der Systemischen Peergroup: http://www.system-worx.de/institut/systemische-peergroup-muenchen/symposium-2016.html

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Ich erinnere mich noch gut an 2008, das wunderbare Jahr, in dem meine Frau mir das Ja-Wort gab, in dem wir aber auch alle miteinander an einer der schlimmsten Katastrophen in der Finanzwelt vorbeigeschrammt sind. Ich war gerade ein Jahr selbständig und am Auftragsrückgang wurde deutlich, dass viele Unternehmen schon sehr beeinträchtigt waren. Wenige Monate später schossen dann die Krisenberatungsprojekte, wie Pilze aus dem Boden, die Krise schien ausgestanden und langsam kehrte dann auch in meiner beruflichen Umwelt „business as usual“ ein. Und genau da liegt das Problem.

Unter Bankern: Eine Spezies wird besichtigt

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In our consulting work as well as in our system worx institute in Munich were we train leaders and consultants or coaches we strongly work with an enriched concept of responsibility in organizations. We owe the foundation of this concept the „ISB“ (= Institute of Systemic Consulting in Wiesloch) and broadened the concept for further use especially in organizational development projects. This experience comes from projects in large, global corporations as well as medium sized companies that try to be part of the globalization by being integrated in an external value network. First of all, we still determine different aspects and perspective of responsibility, like…

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Meine Kunden haben bei mir ein Recht auf eine hohe Leistung, die sich bei mir unter anderem durch eine hohe Präsenz auszeichnet. Wenn ich mit einer Gruppe von Menschen oder auch in der Einzelberatung arbeite, gibt es in der Regel wenig Ablenkung z.B. durch Abstimmungsgespräche mit meinen Mitarbeitern oder durch Emails in den Pausen mit Computer oder mit der Zeitsparbüchse (bei mir ein iPhone). Ich gönne mir manchmal noch einen Blick für den Überblick, aber keine Tiefenbohrung. Wie würde ich dem anderen, der auf meine Antwort wartet dafür auch gerecht werden? Umgekehrt ist auch mein Anspruch, mit den Besten zu arbeiten. Vielleicht klingt dieser Satz komisch und anmaßend und braucht eine Érklärung…

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Es ist interessant, wie manche Begriffe unser Denken prägen und auch den Zeitgeist bestimmen. Gerade kommt mir der Begriff der „sozialen Unternehmer“ vor die Augen. Dabei könnte man davon ausgehen, dass diese Menschen etwas „besonderes“ sind und sich mit ihrer Arbeitskraft der Fantasie hingeben, sie würden einen besonderen kulturellen Beitrag liefern, der mit einer extra Portion Sinn verknüpft ist. Das Problem mit diesem Begriff liegt in der Annahme, dass die anderen dann einfach keine sozialen Unternehmer seien. Wenn man da noch eins oben drauf setzt könnte man jedem anderen Unternehmer unterstellen, das es den „Normalos“ nur um’s Geld geht. Es gibt in meinen Augen kein Projekt ohne soziale Auswirkungen. Sie entbindet niemanden von der Verantwortung, immer auch diese Seite von Aktivitäten mit zu denken und mit zu gestalten. Jedes Projekt, jede Tätigkeit hat kulturelle Auswirkungen oder auch die Chance die Kultur zu verbessern. Ich behaupte wirklich: Jedes Projekt. Ich durfte in meinem Berufsleben sowohl als Manager und natürlich auch als Berater in den letzten Jahren an unangenehmen Veränderungsprojekten oder „Restrukturierungen“ mitwirken und fand in jeder dieser Aktivitäten Möglichkeiten auch sozial einzuwirken. Übrigens: Die finanzielle Seite außer Acht zu lassen ermöglicht keinem noch so sozialen Unternehmer auf Dauer die Fortsetzung seiner Tätigkeit. Mir scheint es so, als wären wir damit alle soziale Unternehmer. Vielleicht entscheiden sich manche nur dafür, auf dieser Seite eine größere Wirkung zu erzielen als andere…

Seit einigen Tagen gibt es das Buch Systemische Organisationsentwicklung: Change und Organisationskultur gemeinsam gestalten
zu kaufen. Für mich als Mitautor war das nicht nur ein Meilenstein im Sinne von „wieder etwas geschafft“. Es markiert einen Kristallisationspunkt in meiner Berufsbiographie. Viele versuchen sich durch eigene Inhalte („Agendasetting“) von anderen abzuheben. Anderen gelingt es, kontemporäre Themen gut zu managen („Themenmanagement“) und auf die Bühne zu bringen. Ich persönlich finde, dass Bernd es mit diesem Buch gelungen ist, eine Agenda im Feld der Organisationsentwicklung zu setzen. In diesem Blogartikel lesen Sie Hintergründiges zu den Inhalten, zur Entstehung und den aktuellen Weiterentwicklungen.

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Dass sich Burnut als Diagnose immer weiter fort setzt merke ich seit 2 Jahren an verstärkten Anfragen von Coaching Klienten und Organisationen. Im Fokus stehen Menschen, die „einfach nicht mehr können“, oder innerlich spüren, dass sie ihre inneren Raubbau soweit betrieben haben, dass es nicht mehr geht. Es sieht so aus, als wäre es das Problem von Einzelpersonen. Dabei möchte ich in diesem Blogartikel erklären, warum Burnout in Organisationen auch ein Beziehungsphänomen ist und sich deshalb nur mit Coaching der Symptomträger alleine nicht lösen oder verbessern lässt.

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Immer wieder nutze ich meinen Blog um mein Leben zu reflektieren und andere daran teilhaben zu lassen. Ein großer Teil nimmt dabei mein Berufsleben ein obwohl ich Beruf und Privat nicht strikt trenne. Das hat den großen Vorteil, dass ich mich nicht darüber ärgere, wenn das eine in das andere übergeht, d.h. ich verschwende meine geistige Kraft nicht darauf eine künstliche innere Grenze zu erzeugen, aufrecht zu erhalten oder zu verteidigen. Ich habe einfach besseres zu tun. Lange habe ich mit dem Gedanken gerungen vielleicht zu etwas beizutragen, das ich innerlich abwerte: Der 100ste Blog: Wer liest das? Gehen meine geistigen Ergüsse nicht im Nirvana des Internet unter und werden unter Milliarden von Artikeln bedeutungslos? Immer wieder bekomme ich aber virtuell und im richtigen Leben eine gute Resonanz auf meine Artikel. Und ich nehme mir immer für jeden Artikel konkrete Personen vor, für die ich schreibe. Das gute an Veröffentlichungen im Internet ist, dass jeder andere, den ein Artikel ansprechen könnte, auch mitlesen darf. Das wäre dann ein Nutzen ohne eine konkrete Absicht, also auf eine Art sogar doppelt gut.
Vor ein paar Wochen entdeckte ich ein Buch bei meinem Freund und Kollegen Thilo Leipoldt (seinen Blog finden Sie hier: http://blogs.system-worx.de/thilo_leipoldt/), das mich nicht nur sehr inspirierte und für mich und hoffentlich auch für einige meiner Klienten zu einem Wegweiser wurde, sondern eine weitere Antwort auf die Frage gibt: Warum es sich lohnt, einen Blog zu schreiben… In diesem Blogartikel finden Sie nicht nur die Antwort auf diese Frage, sondern meine Reflexion der letzten Monate in der Sommerpause…

Zunächst einmal die Quelle in ihrer ganzen Schönheit. Es handelt sich um das Buch von Peter Bieri mit dem Titel:
Wie wollen wir leben?

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Es ist schon eine Tradition geworden: Das Lernen von Kollegen für Kollegen. Und schon wieder scheint etwas Neues zu entstehen mit einem vertrauten Charakter. Emergenz ist ja in der Entwicklung von Organisationen und von Personen ein Top Thema. Ich bin so gerührt was nun schon seit Jahren entsteht, wenn nicht einer denkt und andere machen, sondern wenn viele aufgefordert werden, sich aktiv und mit ihren Herzensthemen zu beteiligen. Es entsteht Schwung und Dynamik. Es entsteht eine besondere Art der kollegialen Verbindung zwischen den Gestaltern und den Teil-nehmern.

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