Kategorie: Selbstführung

Als ein befreundetes Paar von uns meine Tochter das erste mal im Alter von 3 Monaten trafen wurde sie mit den Worten begutachtet: „Das ist ja schade, da muss man ja noch nicht mal die Ohren operieren!“ Meine Frau und ich, wir waren ziemlich überrascht über diese Diagnose und sie lässt sich nur dadurch erklären, dass diese beiden Menschen als plastische Chirurgen arbeiten. Ich bin mal gespannt, was sie sagen, wenn unsere Tochter erwachsen ist 😉

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In den letzten Monaten haben mich in den Systemen und Umwelten in denen ich tätig bin zwei Phänomene beschäftigt: Einerseits konnte ich beobachten, wie Menschen im wahrsten Sinne des Wortes aus ihren professionellen Rollen fallen, ihre Arbeit und die dazugehörenden Kontakte schlagartig aufgeben und den Arbeitskontext auf dramatische Art und Weise verlassen – Absentismus: Wege, sich aus der Organisation sich zu verabschieden. Das andere Phänomen ist aus meiner Sicht die Kehrseite der selben Medaille: Präsentismus: Bleiben bis zum letzten Atemzug, auch wenn die Symptome die von den Menschen erlebt werden eigentlich dringenden Handlungsbedarf nach sich ziehen. Führungskräfte und Mitarbeiter sind oft ratlos. Was tun? Hier einmal eine Handlungsmöglichkeit…

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Kaum sind manche Menschen im sogenannten Urlaub, scheinen Sie vor allem zunächst einmal ihre Selbstkontrolle im Sinne ihrer Selbststeuerung zu verlieren. Und wer kennt das nicht: Endlich mal in den Tag leben können. Aufstehen, wann man selbst es will (oder vielmehr: Wann „es“ in mir aufstehen will). Dann wenn der erste Urlaubstag es will kann man sich konsequent alles gönnen, was „es“ so braucht. Nach einigen Tagen scheint sich dieses erste Urlaubsglück zu verflüchtigen und „mehr davon“ bringt die flüchtigen Glücksgefühle dieser „Retail Therapy“ nicht mehr zurück… Je mehr Urlaubsglück man konsumiert umso weniger kommt das Glück…

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Über einen guten Bekannten bin ich auf einen Film im Internet über Rudolf Wötzel aufmerksam geworden (danke Gerhard!), der für Fachleute und Interessierte sicher spannend ist:

Hier geht’s zum Film „Bankers Blues“

Portraitiert wird ein Investmentbanker, der seinen Sinnverlust erzählt und darüber, wie er im Anschluss daran weiterlebte. Für alle die mit den ISB-Wiesloch Konzepten vertraut sind kann man dort sehr schön sehen wir sich der gelebte Dilemma-Zirkel nach und nach seelisch auswirkt und zum inneren Ausstieg führte. Allerdings wird auch sehr deutlich, dass alle Aktivitäten die durch einen Sinnmangel ausgelöst werden nicht zur Besserung führen, wenn man nicht auch gleichzeitig sein Bewusstsein verändert…

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Führung ist für mich ein elementares berufliches Thema. Ich darf mit Führungskräften arbeiten und fühle mich verantwortlich für Lernprozesse nach denen sich meine Teilnehmer ihren Führungsaufgaben wesentlich besser stellen können. Viel zu oft erlebe ich Unternehmen, die gerne von uns Trainern möchten, dass wir den Führungskräften sagen wie es geht und sie mit Rezepten vertraut machen. Oder noch besser: Unsere eigene Führungserfahrung einbringen. Ich habe von beidem eine Menge: Viele Rezepte, viel eigene Führungserfahrung. Und eigene Lernerfahrung, denn ich lerne heute noch, mache meine Fehler, bin nicht der perfekte Chef.

Der beste Lehrmeister aus meiner Sicht ist jedoch das Leben selbst, wenn man offen ist solche Lernerfahrungen zu akzeptieren und sie in sein eigenes Denken & Handeln einfließen zu lassen…

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Die Entwicklung von Organisationen wird oft damit verwechselt, dass ein starker Fokus auf die erwünschte Zukunft gelegt wird, was praktisch mit einer Amnesie für Vergangenheit, Herkunft und Wurzeln einhergeht. Das Neue wird dann zum einzig Erstrebenswerten erhoben, das Alte wird verdammt und verdrängt. Auf diese Weise fühlen sich viele Mitarbeiter schlagartig abgehängt und am falschen Platz.

Innovation in Organisationen wird häufig erst dann möglich durch die Einführung eines wirklich uralten Konzepts: Re-spekt…

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Letzte Woche war es endlich so weit: Dr. Harry Merl war bei uns im Seminar in München und hat mit 18 Personen eineinhalb Tage mit seiner Methode des Gesundheitsbildes verbracht. In der Einleitung sagte er: „Das ist kein Selbsterfahrungsseminar.“ Auf eine Art war das richtig… und trotzdem haben wir alle wesentliche Erfahrungen menschlichen Seins erlebt. Ein Erfahrungsbericht…

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Durch die Leistungsverdichtung im Alltag  reagieren wir Menschen sehr ökonomisch: Um im Alltag zu bestehen haben wir eine Chance: Wir lernen mentale Konzepte und Aktivitäten sehr stark zu automatisieren so dass sie irgendwann quasi nebenbei ablaufen. Schließlich drängt permanent neue Information auf uns ein oder wir sind ständig damit beschäftigt, die Welten in denen wir unterwegs sind nebeneinander aktiviert zu halten. Die eigentliche Leistung wird dann in unserem Vorbewusstsein oder gar unserem Unbewussten ablaufen. Damit schließen wir immer mehr das Fenster zu unserer Seele…

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Hallo liebe Leserinnen und Leser meines Blogs!

Nach interessanten Kontakten in den letzten Tagen zum Thema „Umsetzen von Vorhaben“ möchte ich euch dazu auch unser Email-Coaching ans Herz legen:

http://www.system-worx.de/unternehmensberatung/de/coaching/e-mail-coaching.html

Es ist kostenlos und hoffentlich hilfreich für eure Vorhaben im neuen Jahr…

Wer ein Instrument wie eine Gitarre spielt, der weiß dass man es von Zeit zu Zeit stimmen muss um gute Musik zu machen. Zur Pflege meiner eigenen Handlungsfähigkeit als Berater und Coach gehört auch, dass ich mich selbst „stimme“ um eben auch „stimmig“ mit Menschen arbeiten zu können. Während der „Ausbildungsjahre“ meine Studiums und meiner Beratungsausbildung gehörte dazu einiges an professioneller Selbsterfahrung. Allerdings habe ich das Gefühl, dass es eine Daueraufgabe ist für „Stimmigkeit“ zu sorgen und die eigene „Stimmung“ zu überprüfen. Nun war ich letztes Jahr dazu im Kloster (siehe auch meinen Blogartikel dazu). Den Besuch habe ich dieses Jahr wiederholt. Ein Erfahrungsbericht…

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