Kategorie: lernen

Wenn ich auf meine eigene Biographie schaue, dann hat es relativ lange gedauert, bis ich wirklich Lebens-Unternehmer wurde, obwohl ich immer schon spürte, dass es für mich in diese Richtung gehen muss. Es gab schon einige Gehversuche, aber erst kurz vor meinem 40ten Geburtstag stand ich wirklich auf eigenen Beinen. Wenn ich mir die aktuellen Herausforderungen so ansehe und die enorme Veränderungsgeschwindigkeit betrachte, dann ist es jetzt Zeit, jungen Menschen eine Entwicklungsmöglichkeit zu bieten, die ich vielleicht selbst gerne gehabt hätte.

Wir möchten junge Menschen mit einem ersten Abschluss (z.B. Bachelor) oder einer Ausbildung und erster Berufserfahrung zu einer Unternehmergemeinschaft zusammenbringen und Ihnen dafür 3 mal 1 Ausbildungswoche Starthilfe geben.
Wichtig ist, dass wir vor allem systemisches Unternehmer-Knowhow anwenden und damit die gemeinsame Lernzeit sehr praxisnah gestalten wollen. Erfolgreiche Unternehmer haben aus meiner Sicht nicht nur eine tragfähige, von allen geteilte Idee, sondern formen ein Team, das mit einem besonderen Teamgeist eine Unternehmenskultur entwickelt, die eine erfolgreiche Gründung und eine nachhaltige Geschäftsentwicklung fördert.
Im Zentrum steht allerdings nicht die Ausbildung, sondern die erfolgreiche Unternehmensgründung, die wir anschließend als Coaches und Gesellschafter weiter begleiten.
Was für ein Unternehmen gegründet werden soll, hängt von den Fähigkeiten und Ideen der Beteiligten ab. Denkverbote gibt es erst einmal nicht.

Meine persönliche Kernfrage dabei ist:
Welche unternehmerische Antwort finden wir auf ein Kernproblem dieser Welt?

Jetzt sind wir auf der Suche nach zukünftigen Unternehmerpersönlichkeiten, die nicht nur gute Ideen entwickeln und umsetzen wollen, sondern in gesellschaftlicher Verantwortung einen Mehrwert generieren möchten.

Es geht darum etwas in die Welt zu bringen, mit dem sich alle Beteiligten zu 100% aufgrund von gelebten Werten identifizieren können. Unternehmerische Antworten dürfen sich natürlich auch lohnen. Das Ziel ist nicht ein Hobby oder ehrenamtliches Projekt zu betreiben, sondern auch vom eigenen Unternehmen leben zu können. Gutes und humanes Wirtschaften und betriebswirtschaftliches Wissen gehört also auch dazu, allerdings als „Enabler“ der Unternehmung und nicht als primärer Unternehmenszweck.

Ich habe selbst in den letzten 25 Jahren viele unterschiedliche Unternehmen auf mehreren Kontinenten gesehen und freue mich darauf, mein Wissen einzubringen, systemische Haltungen und Vorgehensweisen zu vermitteln und offen zu sein, was wir gemeinsam an Neuem entdecken.

Mit anderen Worten: Ich bin gespannt auf die gemeinsame Lernreise.
Hier geht es zur system worx project 1 Webseite: https://www.project1.system-worx.de/
Hier geht es zum YouTube Video: https://www.youtube.com/watchtime\_continue=24&v=LKZgHgwA2xI]

Zur Anmeldung für den Orientierungstag geht es hier: https://www.project1.system-worx.de/about

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Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs. Heute möchte ich euch auf eine besondere Veranstaltung unseres Partnerinstitutes isb in Wiesloch aufmerksam machen. Das Pionierlabor ist ein Forum von Praktikern für Praktiker.
Es steht unter dem Motto: „Wege bereiten und Kultur in fremden Gebieten entwickeln und integrieren.“ Euch erwarten im wunderbaren Winzerhof Rauenberg Projektbeispiele, Dialogformate und isb Kultur, sowie feines Essen mit einem Drei-Gänge-Menü am Freitag Abend (inklusive).
Das Pionierlabor findet am 14. & 15. Juli 2017 statt.
Hier geht’s direkt zur Veranstaltung: [https://www.isb-w.eu/de/entwickeln/projekte/isb\_pionierlabor.php]

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Mich begeistert bis heute der Gedanke in meinem beruflichen Wirken ein Meister in meinem Fach zu sein und als solcher meine beruflichen Aufgaben und Herausforderungen zu „meistern“. Es genügt mir nicht, die Aufgaben zu „bewältigen“. Die meisterliche Haltung, die damit einhergeht beginnt schon bei der Annahme eines Beratungs- oder Coachingauftrages. Dieser muss sich in das Geflecht meiner Aufgaben und Tätigkeiten so einflechten lassen, dass ich genügend Zeit zur Vor- und manchmal auch Nachbereitung habe, bzw., dass ich meine Klienten auch zwischen den Ereignissen, d.h. Coachingterminen der Workshop-Ereignissen beraten und begleiten kann. So richtig interessant wird es für mich allerdings dann, wenn es an die Arbeit geht, das „Meisterstück“, wenn man so will…

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Ich bin im inneren tief davon überzeugt, dass die Entwicklung der Menschheit in Zusammenspiel mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (grob gesagt der Erde) insgesamt einen Systemzustand erzeugt hat, der eine längerfristigen Fortbestand aller Beteiligten nur ermöglicht, wenn wir lernen effektiv zusammen zu arbeiten. Angesichts des Fortbestandes vieler Kriege, politischer Konflikte, Umweltzerstörung und anderer negativen Auswirkungen scheinen wir noch weit entfernt von einem Zustand effektiver Kooperation zu sein. Und wer mal eine Zeit als Mitarbeiter in einem klassischen Großkonzern verbracht hat (immerhin 10 Jahre meiner Berufsbiographie), der entdeckt auch immer wieder erstaunliche Phänomene von Egoismen und Statusgehabe statt dem Willen, gemeinsame Ziele aus unterschiedlichen Rollen heraus zu verfolgen. Übrigens gibt es Statusgehabe in Hierarchien „oben“ (ich bin hier der Vorstand und alle meine Leibeigenen müssen machen was ich sage) genau so wie „unten“ (ich bin hier nur Mitarbeiter, zum Denken werden hier die Führungskräfte bezahlt)…

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Jetzt war es längere Zeit still in meinem Blog. Aber nicht in meinem Kopf und um mich herum. Wie so viele war ich „beschäftigt“. Gefühlt sogar jede Minute meines Wachzustandes. Und was habe ich da getan? Ich habe mich konzentriert: Auf das was vor mir liegt, auf das was es zu gestalten gibt, auf die Menschen, die mich jeden Tag umgeben. Ich war damit beschäftigt mich zu fokussieren mit klaren Prioritäten und dabei hat der Blog etwas gelitten. Das ist eigentlich fast in jedem Herbst so, aber in diesem konnte ich nicht mal mehr mein selbst gewähltes Mindestmaß an dieser Art der Kommunikation mit der Außenwelt durchführen. Gefühlt war ich immer mehr damit beschäftigt zu überleben statt zu leben und das ist aus meiner Sicht eine falsche Richtung, ein grober Fehler. Für den Einzelnen genau so, wie für Familien und Organisationen…

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Im Moment sitze ich im Zug auf der Rückfahrt von einem Dialogworkshop. Ich begleite eine Organisation schon mehrere Jahre. Seit letztem Jahr haben sich die Beteiligten vorgenommen, sich auf den Weg zu mehr Dialogkultur und Partizipation zu machen. Etwas, das viele aus der langen Vergangenheit nicht gewohnt waren. Heute konnten Sie von ihrem Vorhaben etwas ernten.

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Hallo liebe Freunde, Kollegen und Kunden von system worx. Wir waren fleißig und haben gleich die nächste Learning Conversation fertig gestellt. Dieses Gespräch habe ich mit unserer Partnerin Silke Heerwagen geführt, die sich in den letzten Jahren immer wieder mit der Teamentwicklung in Führungsteams beschäftigt und dazu auch ein entsprechendes Whitepaper auf unserer Mediathek veröffentlicht hat: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/gemeinsam-neues-gestalten/

Sie beschreibt in ihrem Artikel ein Fallbeispiel einer Führungsteamentwicklung, beschreibt einen entsprechenden Entwicklungsprozess, sowie entsprechende Instrumente bis hin zu Flipcharts, die dafür verwendet wurden. Viel Spass beim Sehen oder Lesen…

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Endlich haben wir das nächste Video aus der Reihe „Learning Conversations“ fertig. Es handelt sich um das Thema „Regiebasierte Organisationsentwicklung“ mit Jaakko Johannsen. Wir explorieren im Gespräch die Hintergründe zu seinem gleichnamigen Whitepaper auf unserer Mediathek: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/regie-basierte-organisationsberatung/

Den Einstieg finden wir zur Theatermetapher, die wir als in erster Linie als Instrument der Selbststeuerung in Organisationsentwicklungsprojekten begreifen. Der Artikel ist insbesondere für unsere Beraterkollegen und auch Teilnehmer an unseren OE-Ausbildungen aber auch für Entscheider interessant, die Berater einsetzen wollen.

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Systemische Inspiration live

Wie gelingt die Fortsetzung einer guten Beziehung? Vielleicht interessiert  das ja viele von uns… 😉 Das Rezept dafür ist eine fortgesetzte Anknüpfung an die Leidenschaft und Passion der Vergangenheit. Und das gelingt besonders durch die Kombination von Bekanntem mit Neuem. So bleibt die systemische Peergroup nun seit bereits 10 Jahren aktiv und wach. Und für unser 7. Symposium hatten wir wieder einen besonderen Gast bei uns, bei dem ich mich öffentlich an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte: Rainer Schwing. Die meisten, die in unserem Berufsfeld der systemischen Beratung tätig sind, kennen ihn. Vor allem durch sein Lehrbuch („den Schwing“), den fast jeder in seinem Bücherregal stehen hat (und hoffentlich auch liest). Wer das überprüfen will, hier der Link zu Buch: Systemisches Handwerk. Werkzeug für die Praxis

Was ist denn die Leidenschaft und Passion in der Peergroup München? Für mich ist der Funke, die Freude am gemeinsamen Lernen. Eine Lernkultur, die vor allem unter Kollegen dann gut funktioniert, wenn Neugier und Offenheit auf kollegiale Begeisterung für ein Thema stößt. Ich habe viel dieser drei Zutaten gesehen. Das Resultat ist eine fast spielerische Lernfreude unserer Teilnehmer/innen. Und dann kam Rainer Schwing mit seinem ihm eigenen „leichten Tiefgang“. Zunächst paradox, aber für mich jedenfalls spürbar. Und neben der Freude am systemischen Arbeiten, die er wunderbar vermittelte, blieb einfach auch was hängen: CARE, SEEKING & PLAY als wesentliche emotionale Gestaltungsfelder systemischer Beratungsarbeit, die dafür sorgen, dass sich Beratungssuchende zunächst gut aufgehoben fühlen, sich neugierig erkundend auf den Weg machen und spielerisch beginnen, neue Möglichkeiten zu erkunden. Darum geht es eben auch in unserem Geschäft. Wer mehr Hintergrund zum nachlesen möchte, der findet die meisten Unterlagen unserer Referenten hier in unserer Mediathek. Der Film ist noch nicht ganz fertig, wird aber sobald er geschnitten ist ebenfalls in unserer Mediathek veröffentlicht.

Hier der Link zur Rückschau des Symposiums 2016: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/ruckschau-symposium-2016/

Wir nutzen dieses mal aber nur eine kurze Verschnaufpause, um uns auf unseren nächsten Kongress 2016 vorzubereiten. Mit Bernd Schmid werden wir in München den Biographiefaktor Kongress durchführen. Wir bieten Beratungsmethoden, Konzepte und persönliche Einsichten rund um das Thema Biographie.

Hier der Link zum Biographiefaktor Kongress am 6./7. Mai 2016: http://www.system-worx.de/institut/seminare/biographiefaktor-kongress.html

Und wir werden einen Tag vorher wieder einen Vorkongress veranstalten. Bernd Schmid wird an diesem Tag zum letzten Mal in seine Art und Weise der Arbeit mit seelischen Leitbildern einführen.

Hier der Link zum Vorkongress Seelische Leitbilder mit Bernd Schmid am 5. Mai 2016: http://www.system-worx.de/institut/seminare/vorkongress-innere-bilder.html

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit euch…

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Ich habe ja immer wieder in meinem Blog etwas zum Thema Feedback geschrieben. Zuletzt zum Thema Feed-back und Feed-forward. Jetzt möchte ich dem ganzen noch eine Perspektive hinzufügen, die ich einem Teilnehmer eines meiner Dezemberseminare verdanke (Danke, Markus!). Wie wäre es denn, das Thema Feed-back einmal wörtlich zu nehmen. Dann heisst das auf Deutsch übersetzt „Zurück-füttern“. Es hätte damit auch etwas nährendes, stärkendes. Feedback wäre dann eine Gabe zurück an den der das Feedback bekommt. So kam am Ende meines letzten Seminars ganz viel zu mir zurück und ich gestehe, es nährt noch immer. Und motiviert mich für die nächsten male.

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