Schlagwort: Training

Persönliche Weiterentwicklung in Professions-, Organisations- aber auch Privatwelten beschäftigt mich schon mein ganzes Leben. Für mich ist es sehr interessant zu lernen oder für andere Lerngelegenheiten zu schaffen. Für Organisationen ist Lernen von Mitarbeitern nicht nur Selbstzweck, sondern stärkt die Lebens- und Innovationsfähigkeit der Organisation. Und auch für gesellschaftliche Bezüge ist Lernen und Entwicklung enorm wichtig. Die Frage ist dann: Von wem kann man denn lernen? Ich selbst bin kein Mensch, der vollständig im Zen-Buddhismus aufgeht, sondern sich davon bei Gelegenheit wie von anderen Strömungen inspirieren lässt. Insofern entspricht mein Bild eines Zen Meistens vielleicht eher ein Stereotyp. Wenn ich ein „Jobprofil“ erstellen müsste, dann würde ich darin auflisten: Unendliche Übung, ein gewisses Lebensalter und Erfahrung, sowie ein Erleben der „Erleuchtung“. Was das mit meiner Privatwelt zu tun hat, erfahren Sie hier…

Weiterlesen

Am Wochenende habe ich ein Seminar bei Bernhard Trenkle in Rottweil besucht: The Rottweil Laws / Train the Trainer Seminar mit Bernhard, Jeff Zeig aus den USA, Norbert Wölbl und Prof. Angelika Schlarb. Es war spannend, aber was lässt sich lernen wenn man folgendes Lernziel zu Grunde legt: Using Ericksonian Hypnosis to increase teaching effectiveness

Weiterlesen

Otto Scharmer’s Theorie U in der er das Phänomen von Emergenz beschreibt hat in der Fachwelt einige Aufmerksamkeit erregt. Dies ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass er als Professor am MIT im Dunstkreis von Ed Schein und  Peter Senge („die fünfte Disziplin“) berühmte Vorgänger hat, die einen erheblichen Einfluss auf die Arbeit einer ganzen Generation von Experten im Bereich der Organisationsentwicklung und Managementberatung haben.

Sein Buch „Theory U“ beschreibt eindrücklich den Prozess der Emergenz und seine Webseite enthält einige nützliche Hilfsmittel und Tools zum Download bereit. Allerdings ist es wie mit vielen dieser Angebote: Man muss sich schon ein wenig damit beschäftigen, damit man einen Nutzen aus der Anwendung ziehen kann.

Seit einiger Zeit nun arbeite ich „emergent“ in diesem Sinne. Nicht immer jedoch steht diese Behauptung im Vordergrund. Vor allem dann nicht, wenn der Verdacht eine Methode zu „verkaufen“ eher hinderlich für den Erfolg eines Projektes ist.

Mir ist wichtig hier zu beschreiben, dass emergentes Arbeiten in keiner Weise ausschließlich eine Frage der eingesetzten Methoden ist. Aus meiner Sicht ist die gelebte Haltung und der Umgang der handelnden Personen miteinander im Sinne einer Teamkultur der wesentlich wichtigere Faktor.

So kann Emergenz auch nicht im Sinne eines Kochrezeptes erzeugt werden, sondern entsteht in der Interaktion. Diese Interaktionen folgen leider auch nicht den linearen Ursache-Wirkungs-Beziehungen, mit denen wir gerne unsere Weltsicht vereinfachen. Emergenz ist deshalb mehr eine Folge der Bereitschaft von Menschen, sich auf einen gemeinsamen Lern- und Erlebnisprozess einzulassen. Dafür ist ein guter, tiefgründer Kontakt zwischen den handelnden Personen eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Zurück zur Überschrift: Emergenz „funktioniert“ nur, wenn Menschen dafür bereit sind.

Sind Sie bereit für Emergenz? Im Rahmen des Vorkongresses führe ich mit meinem Freund und Kollegen Menschen die dafür bereit sind einmal praktisch durch das U…

http://www.berater-stark-machen.de/seminare/die-praxis-der-qtheorie-uq.html

Wenn Kultur beim Lernen hilft

Liebe Leserinnen und Leser!

Vor allem die Berater- und Trainerkollegen unter euch wende ich mich. Erinnert ihr euch noch an einen Trend aus der Vergangenheit, mit dem geworben wurde, der das Lernen revolutionieren sollte? Superlearning, Megalearning, Lernen im Schlaf und ohne Mühe wurde beworben und verschwand wie so mancher Trend von der Bildfläche. Und jetzt meine Frage: Ob ihr Erwachsenen in Trainings was beibringen sollt, oder eure Kunden von euch Informationen verdauen müssen, steht da (kennen-)Lernen nicht im Vordergrund?

Mein Superlearning-Elexier und nicht mehr ganz so geheimer Tipp für euch: Versucht’s mal mit mehr Lernkultur!

Weiterlesen