Schlagwort: Persönlichkeitsentwicklung

Erst einmal möchte ich mich bei euch, meinen treuen Bloglesern entschuldigen: Ich hatte tatsächlich so etwas wie eine Blogpause von 2 Monaten. Eigentlich veröffentliche ich mindestens jeden Monat einen Artikel, wenn’s gut läuft, sogar jede Woche. Ich könnte jetzt etwas von Kreativpause erzählen, aber das stimmt nicht. Es gab einfach viel und wahrscheinlich auch sehr Wichtiges zu tun. Allerdings zählt für mich das Argument „dringendes“ und „wichtiges“ nicht so wirklich. Ich bin eher ein Freund von „Competing Commitments“.

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Immer wieder nutze ich meinen Blog um mein Leben zu reflektieren und andere daran teilhaben zu lassen. Ein großer Teil nimmt dabei mein Berufsleben ein obwohl ich Beruf und Privat nicht strikt trenne. Das hat den großen Vorteil, dass ich mich nicht darüber ärgere, wenn das eine in das andere übergeht, d.h. ich verschwende meine geistige Kraft nicht darauf eine künstliche innere Grenze zu erzeugen, aufrecht zu erhalten oder zu verteidigen. Ich habe einfach besseres zu tun. Lange habe ich mit dem Gedanken gerungen vielleicht zu etwas beizutragen, das ich innerlich abwerte: Der 100ste Blog: Wer liest das? Gehen meine geistigen Ergüsse nicht im Nirvana des Internet unter und werden unter Milliarden von Artikeln bedeutungslos? Immer wieder bekomme ich aber virtuell und im richtigen Leben eine gute Resonanz auf meine Artikel. Und ich nehme mir immer für jeden Artikel konkrete Personen vor, für die ich schreibe. Das gute an Veröffentlichungen im Internet ist, dass jeder andere, den ein Artikel ansprechen könnte, auch mitlesen darf. Das wäre dann ein Nutzen ohne eine konkrete Absicht, also auf eine Art sogar doppelt gut.
Vor ein paar Wochen entdeckte ich ein Buch bei meinem Freund und Kollegen Thilo Leipoldt (seinen Blog finden Sie hier: http://blogs.system-worx.de/thilo_leipoldt/), das mich nicht nur sehr inspirierte und für mich und hoffentlich auch für einige meiner Klienten zu einem Wegweiser wurde, sondern eine weitere Antwort auf die Frage gibt: Warum es sich lohnt, einen Blog zu schreiben… In diesem Blogartikel finden Sie nicht nur die Antwort auf diese Frage, sondern meine Reflexion der letzten Monate in der Sommerpause…

Zunächst einmal die Quelle in ihrer ganzen Schönheit. Es handelt sich um das Buch von Peter Bieri mit dem Titel:
Wie wollen wir leben?

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Ich weiß aus eigener Erfahrung: Es ist wichtig der eigenen Entwicklung Raum zu geben und sich mit dem zu beschäftigen, was werden will. Das ist nicht nur „nice-to-have“ sondern hat etwas damit zu tun, für sich und die Menschen mit denen man lebt und arbeitet Verantwortung zu übernehmen. Es gibt viel zu viele Beispiele dafür, was passieren kann, wenn Menschen ihren Entwicklungsimpulsen nicht nachgehen: Das eigene Leben fühlt sich fremd an, man findet sich in einem äußerlich perfekten Drehbuch wieder und hat doch das Gefühl im falschen Film zu sein. Für viele Zeitgenossen bleibt dann die Flucht in Konsum oder sie verlassen ihre Familien um sich mit einer jüngeren Freundin noch einmal richtig jung zu fühlen. Manche schmeißen den Vorstandsposten hin (für den sie eigentlich gut geeignet wären) oder verabschieden sich in den Burnout. Es gibt hier im Blog einige „Reihen“, z.B. die Coachingtipps. Mit diesem Artikel möchte ich eine neue Reihe starten: Die der Lebensthemen. Heute kommt hier der erste Artikel dazu: Mit seinen Grenzen befreundet sein.

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Es gibt Konzepte, die für Berater in der Beratungsarbeit sehr nützlich sind. Und es gibt Konzepte, die es lohnt, Menschen in Führung und in Verantwortung zu lehren, um sich selbst und andere verantwortungsbewusst zu führen. Deshalb war es mir am zweiten Tag der Summer School 2013 wichtig, ein Konzeptgebilde sowohl von der theoretischen Seite zu beleuchten, als auch Teile der dazu passenden Didaktiken zu teilen, die helfen die Konzepte für andere greif- und anwendbar zu machen. Es handelt sich um eines der beiden populären Konzepte, das Kommunikation mit der Persönlichkeit der Kommunizierenden verbindet: Die Arbeit rund um die Kommunikationsmuster von Virginia Satir. Verglichen mit dem zweiten wesentlichen Konzept, der Transaktionsanalyse nach Eric Berne, ist die Arbeit von Virginia Satir auch für nicht-Fachleute relativ rasch anwendbar  und ist in der gebotenen Komplexität gut überschaubar. Auch wenn ich selbst in der Tradition der Systemischen Transaktionsanalyse durch Bernd Schmid ausgebildet bin, so kann ich den Konzepten von Virginia Satir viel abgewinnen und setze sie nun seit einigen Jahren insbesondere in der internationalen Führungskräfteentwicklung mit Erfolg ein. Hier ein kleiner Einblick…

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I need to say that culture clash doesn‘t do any harm as long as persons do interact in a respectful and open minded way. I want to thank you guys for your cooperation and those wonderful learning moments, that were possible due to your ability to connect to really different and also new persons (like me as a new facilitator in the course of your leadership development program). What did it do to us? Why did it work? Some answers to this from a so called systemic viewpoint…

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Organisationen sind in Gruppen organisiert. Eine komplexe Dienstleistung kann nur durch die effektive Zusammenarbeit von Menschen erreicht werden und auf Kundenseite sitzen natürlich auch wieder Menschen. Noch haben wir die Menschen-lose Organisation glücklicherweise nicht erfunden. Allerdings lassen sich Menschen nicht wie Maschinen zu Rädchen in einem größeren Getriebe machen. Und wenn es zu Störungen kommt, wird gerne nach Schuldigen gesucht – am Besten bei demjenigen, bei dem das Problem auftaucht.

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Achtung! Entwicklung…

Es gibt unterschiedliche Wege, wie sich Menschen entwickeln. In Organisationen gibt es die Disziplin der Personalentwicklung die sich um dieses Thema kümmert. In diesem Fall werden Menschen in ein bestimmtes Profil „hineinentwickelt“. Die ungesteuerte, ungemanagete Entwicklung ist im schlimmsten Fall ungewollt. Leider lässt sich Entwicklung nicht verhindern. Es gibt das Sprichwort: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“ Die schlechte oder gute Nachricht: Auch ohne Aufgaben gibt es Wachstum. Und manchmal sogar genau deshalb…

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Rückblick auf das 2. Symposium der systemischen Peergroup München

Bald ist es wieder so weit: Das 3. Symposium der Münchner Peergroup kommt bald!
Am 14. Januar 2012 werden die Peers 12 Workshops anbieten um systemische Interventionen und Konzepte praktisch erlebbar zu machen. Das allein ist schon richtig toll, weil mich das jedes mal davon überzeugt, dass diese lebendige Community als Gruppe wirklich etwas zu bieten hat.

Besonders jedoch freut es mich, dass es uns gelungen ist Dr. Harry Merl zum Symposium zu holen, der die Key Note im Plenum für uns halten wird. Harry ist aus meiner Sicht einer der systemischen „Weisen“, der allein schon aufgrund seiner Biographie und mit seiner Intervention, dem „Gesundheitsbild“ Wege zu einer gesunden Gesellschaft anbietet. Nebenbei ist es eine Freude, seiner charmanten österreichischen Art zuzusehen und zu lauschen. Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken: Wenn ich mal 78 bin, dann nach seinem Vorbild…

Weitere Informationen und Anmeldung hier: http://www.berater-stark-machen.de/

Führung ist für mich ein elementares berufliches Thema. Ich darf mit Führungskräften arbeiten und fühle mich verantwortlich für Lernprozesse nach denen sich meine Teilnehmer ihren Führungsaufgaben wesentlich besser stellen können. Viel zu oft erlebe ich Unternehmen, die gerne von uns Trainern möchten, dass wir den Führungskräften sagen wie es geht und sie mit Rezepten vertraut machen. Oder noch besser: Unsere eigene Führungserfahrung einbringen. Ich habe von beidem eine Menge: Viele Rezepte, viel eigene Führungserfahrung. Und eigene Lernerfahrung, denn ich lerne heute noch, mache meine Fehler, bin nicht der perfekte Chef.

Der beste Lehrmeister aus meiner Sicht ist jedoch das Leben selbst, wenn man offen ist solche Lernerfahrungen zu akzeptieren und sie in sein eigenes Denken & Handeln einfließen zu lassen…

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Motivation ist eines der wichtigsten Themen der Menschheitsgeschichte: Was bringt mich dazu, morgens freudig aufzustehen? Was fesselt mich so sehr, dass mir gar nicht auffällt, wie die Zeit vergeht? Welche Tätigkeiten fühlen sich gar nicht an wie Arbeit? Worin bin ich richtig gut und habe Lust noch besser zu werden?

Drive: Was Sie wirklich motiviert

Die Antworten auf solche Fragen deuten auf einen Zustand höchster Motivation hin. Das ist persönlich sehr erstrebenswert und auch die Führungskräfte in Organisationen interessieren sich stark dafür. Leider stimmen die gelebten Antworten in den Unternehmen weltweit nicht mit dem aktuellen Stand des Wissens über Motivation überein.

Warum Sie dieses Buch lesen sollten wenn Sie Führungskraft, Berater, Eltern oder interessiert an Selbstmotivation sind, lesen Sie in diesem Blogartikel. Am Ende finden Sie eine Zusammenfassung des Buches als Mindmap.

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