Schlagwort: lernen

Mich begeistert bis heute der Gedanke in meinem beruflichen Wirken ein Meister in meinem Fach zu sein und als solcher meine beruflichen Aufgaben und Herausforderungen zu „meistern“. Es genügt mir nicht, die Aufgaben zu „bewältigen“. Die meisterliche Haltung, die damit einhergeht beginnt schon bei der Annahme eines Beratungs- oder Coachingauftrages. Dieser muss sich in das Geflecht meiner Aufgaben und Tätigkeiten so einflechten lassen, dass ich genügend Zeit zur Vor- und manchmal auch Nachbereitung habe, bzw., dass ich meine Klienten auch zwischen den Ereignissen, d.h. Coachingterminen der Workshop-Ereignissen beraten und begleiten kann. So richtig interessant wird es für mich allerdings dann, wenn es an die Arbeit geht, das „Meisterstück“, wenn man so will…

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Jetzt ist er da und online: Der Film zum Symposium 2015. Für alle die das noch nicht kennen: Jedes Jahr veranstalten wir einen Kongress bei dem Kollegen für Kollegen systemische Interventionen zum direkten Lernen und Ausprobieren in Workshops anbieten. Die wertschätzende Lernkultur und die Möglichkeit sich zu vernetzen sind wesentliche Elemente. Und wir organisieren immer eine Keynote als Abschlusshighlight der Veranstaltung bevor das Abendessen beginnt. In diesem Jahr hat uns Dr. Lothar Malkwitz auf eine Reise mitgenommen: Der Seele nach Denken. Jetzt könnte mancher Leser denken, dass sich da ein Schreibfehler eingeschlichen hat, aber es ist wirklich so gedacht wie es geschrieben steht: Mit einem großen „D“. Lothar Malkwitz hat eines geschafft: Uns alle nach-denklich werden zu lassen und uns unseren eigenen Seelen näher sein zu lassen… Eine Reflexion dazu in diesem Blogartikel…

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Persönliche Weiterentwicklung in Professions-, Organisations- aber auch Privatwelten beschäftigt mich schon mein ganzes Leben. Für mich ist es sehr interessant zu lernen oder für andere Lerngelegenheiten zu schaffen. Für Organisationen ist Lernen von Mitarbeitern nicht nur Selbstzweck, sondern stärkt die Lebens- und Innovationsfähigkeit der Organisation. Und auch für gesellschaftliche Bezüge ist Lernen und Entwicklung enorm wichtig. Die Frage ist dann: Von wem kann man denn lernen? Ich selbst bin kein Mensch, der vollständig im Zen-Buddhismus aufgeht, sondern sich davon bei Gelegenheit wie von anderen Strömungen inspirieren lässt. Insofern entspricht mein Bild eines Zen Meistens vielleicht eher ein Stereotyp. Wenn ich ein „Jobprofil“ erstellen müsste, dann würde ich darin auflisten: Unendliche Übung, ein gewisses Lebensalter und Erfahrung, sowie ein Erleben der „Erleuchtung“. Was das mit meiner Privatwelt zu tun hat, erfahren Sie hier…

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Zum zweiten mal in der Geschichte unseres Beratungsunternehmens führen wir nun im Sommer 2013 die sogenannte „Summer School“ durch. Damit ist aus einer guten Idee so etwas wie eine Tradition geworden. Die Grundidee ist: Für 3 Tage kommen alle Beraterinnen und Berater aus dem Partnerkreis nach München und wir lernen von- und miteinander. Jeder Teilnehmer bringt etwas mit was ihn oder sie im vergangenen Jahr inspiriert hat und so entsteht ein Programm aus lauter inspirierenden Teilen. Ich möchte das Ergebnis vorweg nehmen: Die Tiefe unserer kollegialen Beziehungen und die Qualität der Inhalte haben meine Vorstellungen davon, was möglich ist, weit übertroffen – und ich traue allen Beteiligten eine ganze Menge zu. Das Konzept des gegenseitigen Vertrauens hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt, auch wenn Freiwilligkeit und Selbstverantwortung auch Raum für Ent-täuschung lassen. Viele von uns wurden füreinander in ungeahnter Art und Weise sichtbar und das war überwältigend. Als Beratergruppe haben wir dabei an viel Qualität gewonnen. Am ersten Tag sind wir allerdings von unserem Vorhaben in einer Art abgewichen: Wir haben uns einen „externen“ Trainer engagiert: Unser Dank an Dich lieber Edgar. Das Ziel: Etwas von der Kunst zu lernen, die unsere Worte und Konzepte auf Flipchart Papier bannt. Und dabei haben wir auch Ungeahntes gelernt und sind miteinander einen riesigen Schritt weiter gekommen.

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Als Beratungsorganisation arbeiten wir häufig in Veränderungsprozessen an der Kulturentwicklung unserer Kunden mit. Wirkungsvoll werden wir aber vor allem durch unsere eigene Kultur und die braucht regelmäßige Pflege. Die Frage ist: Wann führt Kultur zu besseren Ergebnissen?

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Auf dem Fußballplatz kann man es beobachten: Echtes Teamwork führt zu Ergebnissen. Das Gegenteil kann mal leider auch beobachten: Wenn nur wenige denken „oh nein, es wird böse enden“ hat das einen Einfluss auf die ganze Mannschaft – so geschehen beim legendären 4:4 gegen Schweden. Mein Kollege und Freund war im Stadion. Die kollektive Fassungslosigkeit breitete sich auf alle Besucher aus. Sogar die Schweden hatten nicht wirklich etwas zu jubeln. Was hat das mit unserer Lernveranstaltung für professionelle systemische Beraterinnen und Berater am 12. Januar 2013 zu tun? Lest es hier…

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Es ist spannend zu sehen, dass manche Themen immer wieder erscheinen und ich frage mich gelegentlich, warum wissenschaftlich fundiertes Knowhow immer noch nicht in Organisationen Einzug hält. So ist es auch mit diesem Thema. Schon seit der Human Relations Bewegung in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts als Gegenbewegung zum Taylorismus wurde nachgewiesen, wie sich eigene Zufriedenheit von Mitarbeitern auf die nachhaltige Leistungsfähigkeit von Organisationen auswirkt. In diesen Tagen des 21. Jahrhunderts ist die Glücksforschung populär. Und obwohl wir alle mehr und mehr zum Knowledge Worker mutieren und unsere Werkzeuge iPad und iPhone heißen, ist es irgendwie nicht verwunderlich, dass heutige Forscher zu ähnlichen Ergebnissen gelangen. Vielleicht liegt das daran, dass sich zwar unsere heutige Zeit als „modern“ darstellt, aber das menschliche Betriebssystem einfach kein weiteres Update erfahren hat. Ehrlich gesagt ist es ja auch immer noch gut genug. Unser Kollege Thomas hat uns inspiriert mit einem Impulsvortrag, den er auch bei unseren Kunden hält zum Thema „Glücklich im Job“.

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