Kategorie: systemische Beratung

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs. Heute möchte ich euch auf eine besondere Veranstaltung unseres Partnerinstitutes isb in Wiesloch aufmerksam machen. Das Pionierlabor ist ein Forum von Praktikern für Praktiker.
Es steht unter dem Motto: „Wege bereiten und Kultur in fremden Gebieten entwickeln und integrieren.“ Euch erwarten im wunderbaren Winzerhof Rauenberg Projektbeispiele, Dialogformate und isb Kultur, sowie feines Essen mit einem Drei-Gänge-Menü am Freitag Abend (inklusive).
Das Pionierlabor findet am 14. & 15. Juli 2017 statt.
Hier geht’s direkt zur Veranstaltung: [https://www.isb-w.eu/de/entwickeln/projekte/isb\_pionierlabor.php]

Mich begeistert bis heute der Gedanke in meinem beruflichen Wirken ein Meister in meinem Fach zu sein und als solcher meine beruflichen Aufgaben und Herausforderungen zu „meistern“. Es genügt mir nicht, die Aufgaben zu „bewältigen“. Die meisterliche Haltung, die damit einhergeht beginnt schon bei der Annahme eines Beratungs- oder Coachingauftrages. Dieser muss sich in das Geflecht meiner Aufgaben und Tätigkeiten so einflechten lassen, dass ich genügend Zeit zur Vor- und manchmal auch Nachbereitung habe, bzw., dass ich meine Klienten auch zwischen den Ereignissen, d.h. Coachingterminen der Workshop-Ereignissen beraten und begleiten kann. So richtig interessant wird es für mich allerdings dann, wenn es an die Arbeit geht, das „Meisterstück“, wenn man so will…

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Ich bin im inneren tief davon überzeugt, dass die Entwicklung der Menschheit in Zusammenspiel mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (grob gesagt der Erde) insgesamt einen Systemzustand erzeugt hat, der eine längerfristigen Fortbestand aller Beteiligten nur ermöglicht, wenn wir lernen effektiv zusammen zu arbeiten. Angesichts des Fortbestandes vieler Kriege, politischer Konflikte, Umweltzerstörung und anderer negativen Auswirkungen scheinen wir noch weit entfernt von einem Zustand effektiver Kooperation zu sein. Und wer mal eine Zeit als Mitarbeiter in einem klassischen Großkonzern verbracht hat (immerhin 10 Jahre meiner Berufsbiographie), der entdeckt auch immer wieder erstaunliche Phänomene von Egoismen und Statusgehabe statt dem Willen, gemeinsame Ziele aus unterschiedlichen Rollen heraus zu verfolgen. Übrigens gibt es Statusgehabe in Hierarchien „oben“ (ich bin hier der Vorstand und alle meine Leibeigenen müssen machen was ich sage) genau so wie „unten“ (ich bin hier nur Mitarbeiter, zum Denken werden hier die Führungskräfte bezahlt)…

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Im Moment sitze ich im Zug auf der Rückfahrt von einem Dialogworkshop. Ich begleite eine Organisation schon mehrere Jahre. Seit letztem Jahr haben sich die Beteiligten vorgenommen, sich auf den Weg zu mehr Dialogkultur und Partizipation zu machen. Etwas, das viele aus der langen Vergangenheit nicht gewohnt waren. Heute konnten Sie von ihrem Vorhaben etwas ernten.

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Erst einmal möchte ich mich bei euch, meinen treuen Bloglesern entschuldigen: Ich hatte tatsächlich so etwas wie eine Blogpause von 2 Monaten. Eigentlich veröffentliche ich mindestens jeden Monat einen Artikel, wenn’s gut läuft, sogar jede Woche. Ich könnte jetzt etwas von Kreativpause erzählen, aber das stimmt nicht. Es gab einfach viel und wahrscheinlich auch sehr Wichtiges zu tun. Allerdings zählt für mich das Argument „dringendes“ und „wichtiges“ nicht so wirklich. Ich bin eher ein Freund von „Competing Commitments“.

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Liebe Leserinnen und Leser,
wir von system worx möchten in naher Zukunft einen gemeinschaftlichen Service in Form wöchentlicher systemischer Inspiration starten.

Gemeinschaftlich heißt in diesem Kontext, dass diese Form der „systemischen Post“ ein Service wird, bei dem auch andere Netzwerker Ihre Beiträge beisteuern und Interessierte mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung beschenken können.

Die Frage „Was ist eigentlich systemisch?“ kann sehr abstrakt beantwortet werden. Das neue Format soll es konkret und greifbar machen, indem die wöchtenlichen Emails mit folgenden Inhalten gefüllt werden:

  • Eine Anwendungsstory, die zeigt, wie jemand durch systemisches Denken und Handeln erfolgreicher in seiner Rolle ist
  • Ein Profil eines systemisch arbeitenden und lebenden Praktikers
  • Ein Buchtipp oder Hinweis auf einen interessanten Artikel
  • Möglichkeit für Leser, Resonanz und Wünsche zu Themen zu geben

Es wird darum gehen, wie wir in all unseren Rollen durch systemisches Denken, Konzepte, Interventionen zu einer besseren Version unserer Selbst werden können.

Wir wollen gemeinsam mit Euch verstehen, wie im Kontext von Organisationsrollen …

  • Berater besser beraten
  • Organisationsentwickler besser Organisationen entwickeln
  • Trainer besser trainieren
  • Projektleiter besser Projekte leiten
  • Teamleiter besser Teams leiten, Manager besser agieren
  • Geschäftsführer besser ihre Geschäfte führen
  • Mitarbeiter besser mitarbeiten, Verkäufer besser Verkaufen

Wir wollen gemeinsam mit Euch verstehen, wie im Kontext von Privatrollen …

  • Mütter und Väter besser mit ihren Kindern umgehen
  • Freunde bessere Freunde werden
  • Partner bessere Partner werden
  • Sportler besser ihren Sport ausüben
  • und und und…

Jetzt möchten wir Euch fragen, welchen Namen ihr dieser „systemischen Inspiration“ geben würdet.

Unsere Umfrage findet ihr unter folgendem link:

http://www.system-worx.de/institut/component/content/article/34-seminare/274-systemische-post.html

Unter allen Teilnehmern verlosen wir eine Freikarte für den Biographiefaktor-Kongress am 6. & 7. Mai 2016.
Wir berücksichtigen alle Meldungen auf unserer Webseite, die bis zum 17. April bei uns eingehen.

Nähere Informationen zum Kongress findet ihr unter: www.biographiefaktor.de

Wir freuen uns über Eure Antworten und wünschen Euch viel Erfolg beim Gewinnspiel!

Euer Markus Schwemmle

Das neue Jahr hat schon gut begonnen. Für uns jedenfalls unter anderem damit, dass wir Post bekommen haben: Gerade noch rechtzeitig zu unserer großen Jahresauftaktveranstaltung – dem Symposium der Münchner Peergroup systemischer Beraterinnen und Berater am kommenden Samstag ist unser Übungsbuch bei uns angekommen und ab sofort im Buchhandel erhältlich: Handwerkszeug der systemischen Beratung: Das Buch zur Weiterbildung Systemische Beratung Professionsgruppe

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Schon wieder neigt sich dieses Jahr dem Ende entgegen. Es ist ein bewegendes in unserer Firmengeschichte. Tatsächlich wurden aus einer Firma zwei und wir haben einen neuen Standort in Unterföhring. Das ist alles auch in diesem Blog dokumentiert. Aber ein Jahr braucht einen Rhythmus um nicht aus dem Takt zu kommen. Und wir beginnen den Takt des neuen Jahres mit dem Symposium der Systemischen Peergroup: http://www.system-worx.de/institut/systemische-peergroup-muenchen/symposium-2016.html

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Seit gestern lernen wir wieder von einander. Die system worx Summer School ist schon seit Jahren das Kulturelement, das in der Sommerpause das Frühjahr vom Herbst trennt und uns gemeinsam die Möglichkeit gibt, voneinander zu lernen. Jeder bereitet ein oder zwei Themen vor und alle lernen. So bekommt jeder mindestens 9 Themen mit und kann sein eigenes vertiefen. Mein Eindruck ist, dass ich als Berater erst richtig gut wurde als ich anfing mein Knowhow in den systemischen Ausbildungen weiterzugeben.

Gestern war ein wesentliches Thema: „Diversity Management“. Für manche vermeintlich ein alter Hut, aber wir haben die Perspektiven und Modelle auf uns selbst angewandt. Und hier in stark vereinfachter Form die Aussagen der Altersjahrzehnte, die es bei system worx gibt:

Das Motto der 20-29 Jährigen lautet:    Alles oder nix!

Das Motto der 30-39 jährigen lautet:    Alles unter einen Hut!

Das Motto der 40-49 jährigen lautet:    Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Das Motto der 50-59 Jährigen lautet:    Alles was noch geht in die Welt bringen…

Wie wir darauf gekommen sind ist noch spannend und wird an anderer Stelle beschrieben 😉
Stay tuned for more insights…

Jetzt ist er da und online: Der Film zum Symposium 2015. Für alle die das noch nicht kennen: Jedes Jahr veranstalten wir einen Kongress bei dem Kollegen für Kollegen systemische Interventionen zum direkten Lernen und Ausprobieren in Workshops anbieten. Die wertschätzende Lernkultur und die Möglichkeit sich zu vernetzen sind wesentliche Elemente. Und wir organisieren immer eine Keynote als Abschlusshighlight der Veranstaltung bevor das Abendessen beginnt. In diesem Jahr hat uns Dr. Lothar Malkwitz auf eine Reise mitgenommen: Der Seele nach Denken. Jetzt könnte mancher Leser denken, dass sich da ein Schreibfehler eingeschlichen hat, aber es ist wirklich so gedacht wie es geschrieben steht: Mit einem großen „D“. Lothar Malkwitz hat eines geschafft: Uns alle nach-denklich werden zu lassen und uns unseren eigenen Seelen näher sein zu lassen… Eine Reflexion dazu in diesem Blogartikel…

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