Kategorie: Summer School

Seit gestern lernen wir wieder von einander. Die system worx Summer School ist schon seit Jahren das Kulturelement, das in der Sommerpause das Frühjahr vom Herbst trennt und uns gemeinsam die Möglichkeit gibt, voneinander zu lernen. Jeder bereitet ein oder zwei Themen vor und alle lernen. So bekommt jeder mindestens 9 Themen mit und kann sein eigenes vertiefen. Mein Eindruck ist, dass ich als Berater erst richtig gut wurde als ich anfing mein Knowhow in den systemischen Ausbildungen weiterzugeben.

Gestern war ein wesentliches Thema: „Diversity Management“. Für manche vermeintlich ein alter Hut, aber wir haben die Perspektiven und Modelle auf uns selbst angewandt. Und hier in stark vereinfachter Form die Aussagen der Altersjahrzehnte, die es bei system worx gibt:

Das Motto der 20-29 Jährigen lautet:    Alles oder nix!

Das Motto der 30-39 jährigen lautet:    Alles unter einen Hut!

Das Motto der 40-49 jährigen lautet:    Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Das Motto der 50-59 Jährigen lautet:    Alles was noch geht in die Welt bringen…

Wie wir darauf gekommen sind ist noch spannend und wird an anderer Stelle beschrieben 😉
Stay tuned for more insights…

Es gibt Konzepte, die für Berater in der Beratungsarbeit sehr nützlich sind. Und es gibt Konzepte, die es lohnt, Menschen in Führung und in Verantwortung zu lehren, um sich selbst und andere verantwortungsbewusst zu führen. Deshalb war es mir am zweiten Tag der Summer School 2013 wichtig, ein Konzeptgebilde sowohl von der theoretischen Seite zu beleuchten, als auch Teile der dazu passenden Didaktiken zu teilen, die helfen die Konzepte für andere greif- und anwendbar zu machen. Es handelt sich um eines der beiden populären Konzepte, das Kommunikation mit der Persönlichkeit der Kommunizierenden verbindet: Die Arbeit rund um die Kommunikationsmuster von Virginia Satir. Verglichen mit dem zweiten wesentlichen Konzept, der Transaktionsanalyse nach Eric Berne, ist die Arbeit von Virginia Satir auch für nicht-Fachleute relativ rasch anwendbar  und ist in der gebotenen Komplexität gut überschaubar. Auch wenn ich selbst in der Tradition der Systemischen Transaktionsanalyse durch Bernd Schmid ausgebildet bin, so kann ich den Konzepten von Virginia Satir viel abgewinnen und setze sie nun seit einigen Jahren insbesondere in der internationalen Führungskräfteentwicklung mit Erfolg ein. Hier ein kleiner Einblick…

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Zum zweiten mal in der Geschichte unseres Beratungsunternehmens führen wir nun im Sommer 2013 die sogenannte „Summer School“ durch. Damit ist aus einer guten Idee so etwas wie eine Tradition geworden. Die Grundidee ist: Für 3 Tage kommen alle Beraterinnen und Berater aus dem Partnerkreis nach München und wir lernen von- und miteinander. Jeder Teilnehmer bringt etwas mit was ihn oder sie im vergangenen Jahr inspiriert hat und so entsteht ein Programm aus lauter inspirierenden Teilen. Ich möchte das Ergebnis vorweg nehmen: Die Tiefe unserer kollegialen Beziehungen und die Qualität der Inhalte haben meine Vorstellungen davon, was möglich ist, weit übertroffen – und ich traue allen Beteiligten eine ganze Menge zu. Das Konzept des gegenseitigen Vertrauens hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt, auch wenn Freiwilligkeit und Selbstverantwortung auch Raum für Ent-täuschung lassen. Viele von uns wurden füreinander in ungeahnter Art und Weise sichtbar und das war überwältigend. Als Beratergruppe haben wir dabei an viel Qualität gewonnen. Am ersten Tag sind wir allerdings von unserem Vorhaben in einer Art abgewichen: Wir haben uns einen „externen“ Trainer engagiert: Unser Dank an Dich lieber Edgar. Das Ziel: Etwas von der Kunst zu lernen, die unsere Worte und Konzepte auf Flipchart Papier bannt. Und dabei haben wir auch Ungeahntes gelernt und sind miteinander einen riesigen Schritt weiter gekommen.

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Es ist spannend zu sehen, dass manche Themen immer wieder erscheinen und ich frage mich gelegentlich, warum wissenschaftlich fundiertes Knowhow immer noch nicht in Organisationen Einzug hält. So ist es auch mit diesem Thema. Schon seit der Human Relations Bewegung in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts als Gegenbewegung zum Taylorismus wurde nachgewiesen, wie sich eigene Zufriedenheit von Mitarbeitern auf die nachhaltige Leistungsfähigkeit von Organisationen auswirkt. In diesen Tagen des 21. Jahrhunderts ist die Glücksforschung populär. Und obwohl wir alle mehr und mehr zum Knowledge Worker mutieren und unsere Werkzeuge iPad und iPhone heißen, ist es irgendwie nicht verwunderlich, dass heutige Forscher zu ähnlichen Ergebnissen gelangen. Vielleicht liegt das daran, dass sich zwar unsere heutige Zeit als „modern“ darstellt, aber das menschliche Betriebssystem einfach kein weiteres Update erfahren hat. Ehrlich gesagt ist es ja auch immer noch gut genug. Unser Kollege Thomas hat uns inspiriert mit einem Impulsvortrag, den er auch bei unseren Kunden hält zum Thema „Glücklich im Job“.

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Als ein befreundetes Paar von uns meine Tochter das erste mal im Alter von 3 Monaten trafen wurde sie mit den Worten begutachtet: „Das ist ja schade, da muss man ja noch nicht mal die Ohren operieren!“ Meine Frau und ich, wir waren ziemlich überrascht über diese Diagnose und sie lässt sich nur dadurch erklären, dass diese beiden Menschen als plastische Chirurgen arbeiten. Ich bin mal gespannt, was sie sagen, wenn unsere Tochter erwachsen ist 😉

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Im Rahmen der Summer School bei system worx haben wir uns länger (und intensiver) als ursprünglich geplant dem Thema der Arbeit mit Aufstellungen gewidmet. Das liegt vor allem daran, dass diese Art der Vorgehensweise sehr viel Dynamik und Energie erzeugt und dabei gleichzeitig alle Personen beteiligt sind. Und da sind wir auch schon bei den wesentlichen Vorteilen des Einsatzes dieser Methode. Ich bin froh, dass wir in unserem Partnerkreis einige Profis haben, denn der unsachgemäße Gebrauch führt im harmlosen Fall ins Nirvana. Im schlimmsten Fall in die Krise. Deshalb, hier mal eine Übersicht…

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