Kategorie: Persönlichkeitsentwicklung

Als Berater unterstützen wir Organisationen, die sich stark verändern. Oft geht das mit verschlechterten Arbeitsbedingungen für die Beteiligten einher. In vielen Branchen hat es einen Preis, im Geschäft zu bleiben. Vieles ist aber erträglich wenn die Kultur stimmt und der Wert Ehrlichkeit etwas zählt und Klarheit in der Kommunikation gelebt wird.

Auf der personalen Ebene wird ja häufig mit Zielen gesteuert, z.B. durch Führen mit Zielen in Mitarbeiter-Jahresgesprächen. So manche persönliche Veränderung wird aber erst möglich, wenn man nicht nur den positiven Zielzustand kreiert, den es sich anzustreben lohnt. Einer der wichtigsten inneren Zustände als Anreiz zur eigenen Veränderung ist ein Gefühl, das mit der Aussage einher geht „ich mag nicht mehr…“. Ein Impuls für das Wochenende: Was mögen Sie nicht mehr?

Ein paar Beispiele:

  • Ich mag nicht mehr am Abend vor der Glotze sitzen und mich nach den Nachrichten durch’s Programm zappen bis ich vor Müdigkeit die Augen nicht mehr offen halten kann.
  • Ich mag nicht mehr meine Kinder schimpfen, nur weil ich müde bin.
  • Ich mag nicht mehr für den Mülleimer arbeiten.
  • Ich mag nicht mehr mit Menschen arbeiten, denen ich nichts bedeute.
  • Ich mag nicht mehr in einem vergifteten Klima arbeiten.
  • Ich mag nicht mehr gegen meine Gesundheit arbeiten.
  • Ich mag keine Dinge mehr tun, in denen ich nicht mehr vor komme.
In our Berlin session of a leadership program we tapped the topic of internal barriers that keep people from delivering performance up to their full potential. It is even more intriguing to find out that you are that person. All in a sudden there appears to be what I would call as a metaphor „the Berlin Wall I your head „. The internal mechanism really works similar: an unconscious internal part of the psyche is opposing the conscious one. Often these „parts“ have very old roots and where pretty well functioning at the time they came into play. The concept is actually called „Ego State“ in contemporary research and application. So even if it is unpleasant to become aware of an internal barrier, most of the time the inner territory stays invisible. Like if you would stand in front of a piece of the former Wall in Berlin. This wall was actually built to protect the territory. Again, that is pretty much the same internal mechanism. As history as well as applied Psychology shows: It is possible to tear down walls without loosing territory. In fact the two separated nations became one. And still you can experience differences. What was the clue? It was all about keeping the faith AND keeping the attention focused on a friendly fusion of the things that seem to be apart. It might help to not focus on the wall so much but more on the attached territory. I am sure you understand what I mean and hope that this description was helpful…

Persönliche Weiterentwicklung in Professions-, Organisations- aber auch Privatwelten beschäftigt mich schon mein ganzes Leben. Für mich ist es sehr interessant zu lernen oder für andere Lerngelegenheiten zu schaffen. Für Organisationen ist Lernen von Mitarbeitern nicht nur Selbstzweck, sondern stärkt die Lebens- und Innovationsfähigkeit der Organisation. Und auch für gesellschaftliche Bezüge ist Lernen und Entwicklung enorm wichtig. Die Frage ist dann: Von wem kann man denn lernen? Ich selbst bin kein Mensch, der vollständig im Zen-Buddhismus aufgeht, sondern sich davon bei Gelegenheit wie von anderen Strömungen inspirieren lässt. Insofern entspricht mein Bild eines Zen Meistens vielleicht eher ein Stereotyp. Wenn ich ein „Jobprofil“ erstellen müsste, dann würde ich darin auflisten: Unendliche Übung, ein gewisses Lebensalter und Erfahrung, sowie ein Erleben der „Erleuchtung“. Was das mit meiner Privatwelt zu tun hat, erfahren Sie hier…

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Immer wieder nutze ich meinen Blog um mein Leben zu reflektieren und andere daran teilhaben zu lassen. Ein großer Teil nimmt dabei mein Berufsleben ein obwohl ich Beruf und Privat nicht strikt trenne. Das hat den großen Vorteil, dass ich mich nicht darüber ärgere, wenn das eine in das andere übergeht, d.h. ich verschwende meine geistige Kraft nicht darauf eine künstliche innere Grenze zu erzeugen, aufrecht zu erhalten oder zu verteidigen. Ich habe einfach besseres zu tun. Lange habe ich mit dem Gedanken gerungen vielleicht zu etwas beizutragen, das ich innerlich abwerte: Der 100ste Blog: Wer liest das? Gehen meine geistigen Ergüsse nicht im Nirvana des Internet unter und werden unter Milliarden von Artikeln bedeutungslos? Immer wieder bekomme ich aber virtuell und im richtigen Leben eine gute Resonanz auf meine Artikel. Und ich nehme mir immer für jeden Artikel konkrete Personen vor, für die ich schreibe. Das gute an Veröffentlichungen im Internet ist, dass jeder andere, den ein Artikel ansprechen könnte, auch mitlesen darf. Das wäre dann ein Nutzen ohne eine konkrete Absicht, also auf eine Art sogar doppelt gut.
Vor ein paar Wochen entdeckte ich ein Buch bei meinem Freund und Kollegen Thilo Leipoldt (seinen Blog finden Sie hier: http://blogs.system-worx.de/thilo_leipoldt/), das mich nicht nur sehr inspirierte und für mich und hoffentlich auch für einige meiner Klienten zu einem Wegweiser wurde, sondern eine weitere Antwort auf die Frage gibt: Warum es sich lohnt, einen Blog zu schreiben… In diesem Blogartikel finden Sie nicht nur die Antwort auf diese Frage, sondern meine Reflexion der letzten Monate in der Sommerpause…

Zunächst einmal die Quelle in ihrer ganzen Schönheit. Es handelt sich um das Buch von Peter Bieri mit dem Titel:
Wie wollen wir leben?

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Es gibt Menschen, die scheinen von vielen Dingen nicht genug zu bekommen: Das nächste Auto muss größer sein und ein besseres Image haben als das alte. Vor allem darf es nicht älter werden als 2 Jahre. Die Schule für die Kinder muss etwas besonders sein, wo doch schon der Kindergarten zweisprachig war. Der Umzug aus der 4 Zimmer Wohnung in das eigene Haus (selbstverständlich nach den eigenen Vorstellungen gestaltet und mit Designerküche) ist immer noch kaum verkraftet. Und damit Papa das alles bezahlen kann: Die Karriere hat nur eine Richtung: Nach oben. Einer Fach-Arbeit nach zu gehen reicht nicht. Wer es zu etwas bringen will, muss Führungskraft werden und das mit Ambitionen in die oberen Führungsetagen. Weil da die Luft manchmal recht dünn wird, werden die Ellenbogen ausgefahren. Aber auch dieser Kampf macht müde. Und wer so einmal inne hält und auf sein Leben zurück blickt, der wird sich fragen: Wozu? Die Antwort lautet: Mehr, mehr, mehr…
Und wenn nicht mehr geht? Dann kommt die Angst. Dass es nicht reicht. Es nicht zu bringen. Dass das dauerhafte Anhäufen von Statussymbolen einfach nicht mehr weiter geht. Und was dann folgt ist der innere Antrieb: „Streng dich mehr an“ oder „Du musst perfekt sein“. Wenn man genauer hin sieht ist jede Angst im tiefsten Grunde eine Angst vor Verlust…

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Immer wieder begegne ich Menschen, die eine gewisse Organisations-verdrossenheit an den Tag legen. Sie sagen, dass Organisationen in unseren Zeiten entmenschlicht seien. Sie fühlen sich so, als ob sie als ganzer Mensch keinen wirklichen Platz haben, aber es wird mehr als der ganze Mensch darin jeden Tag von ihnen verlangt. Sogar Organisationsexperten wie Rudi Wimmer benutzen den Fachausdruck „Entgrenzung“. Nach dieser Betrachtungsweise sorgen vor allem die „neuen“ Kommunikationsmedien und Endgeräte dafür, dass Menschen quasi 24h erreichbar und für die Organisation verfügbar sein können und sich damit dann mehr als nur verpflichtet fühlen. Einige meiner Coachingklienten kommen zu mir mit ähnlichen Erlebnissen: Die übermächtige Organisation lässt vermeintlich keinen Platz mehr zum Atmen. Das Gefühl stellt sich ein „ich bin nur noch ein Rädchen im Getriebe…“. Wie es dann weiter gehen kann lesen Sie hier…

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Ich weiß aus eigener Erfahrung: Es ist wichtig der eigenen Entwicklung Raum zu geben und sich mit dem zu beschäftigen, was werden will. Das ist nicht nur „nice-to-have“ sondern hat etwas damit zu tun, für sich und die Menschen mit denen man lebt und arbeitet Verantwortung zu übernehmen. Es gibt viel zu viele Beispiele dafür, was passieren kann, wenn Menschen ihren Entwicklungsimpulsen nicht nachgehen: Das eigene Leben fühlt sich fremd an, man findet sich in einem äußerlich perfekten Drehbuch wieder und hat doch das Gefühl im falschen Film zu sein. Für viele Zeitgenossen bleibt dann die Flucht in Konsum oder sie verlassen ihre Familien um sich mit einer jüngeren Freundin noch einmal richtig jung zu fühlen. Manche schmeißen den Vorstandsposten hin (für den sie eigentlich gut geeignet wären) oder verabschieden sich in den Burnout. Es gibt hier im Blog einige „Reihen“, z.B. die Coachingtipps. Mit diesem Artikel möchte ich eine neue Reihe starten: Die der Lebensthemen. Heute kommt hier der erste Artikel dazu: Mit seinen Grenzen befreundet sein.

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Aus den Mündern vieler Zeitgenossen habe ich in den letzten Wochen sinngemäß gehört: „Ah, endlich Weihnachten, endlich Zeit zum Abschalten!“ Und wenn man dann fragt, was sich hinter dem „Abschalten“ verbirgt kommt wirklich merkwürdiges zu Tage. Es klingt so, also wollen sie ihre eigene Selbststeuerung an den Nagel hängen. Endlich mal „tun was man will.“ Ich finde das wirklich bedauerlich, wenn jemand während des restlichen Jahres nicht wirklich tut was er will. „Ja“ werden sie sagen, „so ist das ja nicht gemeint!“ Ja wie ist es denn gemeint? Endlich hemmungslos die Glotze bedienen? Oder sich mal so richtig satt essen (fast so als würden wir sonst Hunger leiden…)? Oder mal so richtig das Leben genießen? Warum das sogar gefährlich ist, lesen Sie in diesem Blog und mal eine Anleitung für ein etwas anderes Vorhaben zwischen den Jahren…

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Hallo liebe Manager unter euch meinen Lesern. Es soll Menschen geben, die einfach gerne in prägnanter Form auf etwas fokussiert werden wollen, damit Sie sich so einfach besser selber steuern können. Gut, hier ist mein Weihnachtsgeschenk an euch vom inneren Typ „Manager“. Die ultimative Checkliste für die Selbststeuerung. Sie können ja schon mal während der Weihnachtsferien anfangen zu üben:

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I need to say that culture clash doesn‘t do any harm as long as persons do interact in a respectful and open minded way. I want to thank you guys for your cooperation and those wonderful learning moments, that were possible due to your ability to connect to really different and also new persons (like me as a new facilitator in the course of your leadership development program). What did it do to us? Why did it work? Some answers to this from a so called systemic viewpoint…

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