Kategorie: Peergroup

Systemische Inspiration live

Wie gelingt die Fortsetzung einer guten Beziehung? Vielleicht interessiert  das ja viele von uns… 😉 Das Rezept dafür ist eine fortgesetzte Anknüpfung an die Leidenschaft und Passion der Vergangenheit. Und das gelingt besonders durch die Kombination von Bekanntem mit Neuem. So bleibt die systemische Peergroup nun seit bereits 10 Jahren aktiv und wach. Und für unser 7. Symposium hatten wir wieder einen besonderen Gast bei uns, bei dem ich mich öffentlich an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte: Rainer Schwing. Die meisten, die in unserem Berufsfeld der systemischen Beratung tätig sind, kennen ihn. Vor allem durch sein Lehrbuch („den Schwing“), den fast jeder in seinem Bücherregal stehen hat (und hoffentlich auch liest). Wer das überprüfen will, hier der Link zu Buch: Systemisches Handwerk. Werkzeug für die Praxis

Was ist denn die Leidenschaft und Passion in der Peergroup München? Für mich ist der Funke, die Freude am gemeinsamen Lernen. Eine Lernkultur, die vor allem unter Kollegen dann gut funktioniert, wenn Neugier und Offenheit auf kollegiale Begeisterung für ein Thema stößt. Ich habe viel dieser drei Zutaten gesehen. Das Resultat ist eine fast spielerische Lernfreude unserer Teilnehmer/innen. Und dann kam Rainer Schwing mit seinem ihm eigenen „leichten Tiefgang“. Zunächst paradox, aber für mich jedenfalls spürbar. Und neben der Freude am systemischen Arbeiten, die er wunderbar vermittelte, blieb einfach auch was hängen: CARE, SEEKING & PLAY als wesentliche emotionale Gestaltungsfelder systemischer Beratungsarbeit, die dafür sorgen, dass sich Beratungssuchende zunächst gut aufgehoben fühlen, sich neugierig erkundend auf den Weg machen und spielerisch beginnen, neue Möglichkeiten zu erkunden. Darum geht es eben auch in unserem Geschäft. Wer mehr Hintergrund zum nachlesen möchte, der findet die meisten Unterlagen unserer Referenten hier in unserer Mediathek. Der Film ist noch nicht ganz fertig, wird aber sobald er geschnitten ist ebenfalls in unserer Mediathek veröffentlicht.

Hier der Link zur Rückschau des Symposiums 2016: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/ruckschau-symposium-2016/

Wir nutzen dieses mal aber nur eine kurze Verschnaufpause, um uns auf unseren nächsten Kongress 2016 vorzubereiten. Mit Bernd Schmid werden wir in München den Biographiefaktor Kongress durchführen. Wir bieten Beratungsmethoden, Konzepte und persönliche Einsichten rund um das Thema Biographie.

Hier der Link zum Biographiefaktor Kongress am 6./7. Mai 2016: http://www.system-worx.de/institut/seminare/biographiefaktor-kongress.html

Und wir werden einen Tag vorher wieder einen Vorkongress veranstalten. Bernd Schmid wird an diesem Tag zum letzten Mal in seine Art und Weise der Arbeit mit seelischen Leitbildern einführen.

Hier der Link zum Vorkongress Seelische Leitbilder mit Bernd Schmid am 5. Mai 2016: http://www.system-worx.de/institut/seminare/vorkongress-innere-bilder.html

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit euch…

Schon wieder neigt sich dieses Jahr dem Ende entgegen. Es ist ein bewegendes in unserer Firmengeschichte. Tatsächlich wurden aus einer Firma zwei und wir haben einen neuen Standort in Unterföhring. Das ist alles auch in diesem Blog dokumentiert. Aber ein Jahr braucht einen Rhythmus um nicht aus dem Takt zu kommen. Und wir beginnen den Takt des neuen Jahres mit dem Symposium der Systemischen Peergroup: http://www.system-worx.de/institut/systemische-peergroup-muenchen/symposium-2016.html

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Jetzt ist er da und online: Der Film zum Symposium 2015. Für alle die das noch nicht kennen: Jedes Jahr veranstalten wir einen Kongress bei dem Kollegen für Kollegen systemische Interventionen zum direkten Lernen und Ausprobieren in Workshops anbieten. Die wertschätzende Lernkultur und die Möglichkeit sich zu vernetzen sind wesentliche Elemente. Und wir organisieren immer eine Keynote als Abschlusshighlight der Veranstaltung bevor das Abendessen beginnt. In diesem Jahr hat uns Dr. Lothar Malkwitz auf eine Reise mitgenommen: Der Seele nach Denken. Jetzt könnte mancher Leser denken, dass sich da ein Schreibfehler eingeschlichen hat, aber es ist wirklich so gedacht wie es geschrieben steht: Mit einem großen „D“. Lothar Malkwitz hat eines geschafft: Uns alle nach-denklich werden zu lassen und uns unseren eigenen Seelen näher sein zu lassen… Eine Reflexion dazu in diesem Blogartikel…

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Symposium: Von Kollegen für Kollegen

Wenn Menschen lernen, um sich in ihrer Professionalität weiter zu bringen, dann ist ein Lernerfolg auch davon abhängig, wer in welcher Lernkultur lehrt und lernt. Wir bringen am 10. Januar in München wieder Menschen zusammen um kollegial von- und miteinander zu lernen. Es geht um sehr viel praktisches, anwendbares Knowhow und nicht um die große Theorie. Außerdem kenne ich alle Kollegen, die sich dort engagieren persönlich und schätze jeden einzelnen.

Hier der Link zur Webseite mit dem Programm und dem Anmeldeformular:

http://www.system-worx.de/institut/systemische-peergroup-muenchen/symposium-2015.html

Key Note: Der Seele nach-denken

Was mich besonders freut ist, dass wir Dr. Lothar Malkwitz gewonnen haben, um einmal eine andere Art der Key Note zu hören. Es geht dabei darum, einmal unserer Seele nach-zu-denken, wenn wir die Art und Weise unseres Berater-seins in den Blick nehmen. Er selbst ist nicht nur Berater, sondern auch psychoanalytischer Therapeut und Theologe. Es geht ihm um die Frage der praktischen Ethik in der Beratung. Als Berater habe ich mal in flapsigen Worten einem Kunden den Unterschied zur „klassischen“, d.h. fachbezogenen Unternehmensberatung so erklärt: „Wir sind die Guten! Wir beziehen das Knowhow und die Beteiligten in der Organisation in Veränderungsprozessen mit ein. Schließlich müssen Sie es ja auch hinterher leben und umsetzen.“ Klingt gut, ist aber nicht immer so einfach. Was bedeutet es, wenn man als Berater „zu erfolgreich“ ist? Was passiert, wenn wir doch zum Erfüllungsgehilfen von Mächtigen in Organisationen werden, aber dafür unsere Werte verraten? Vertragen sich überhaupt eine ethische Haltung und Erfolg? Wenn ja, wie? Wie bin ich als Berater transparent in meinem Vorgehen? Wie bin ich mir bewusst, dass auch ich Macht ausübe und wie gehe ich damit um? Wie bin ich aber auch korrumpierbar?
Lauter gute Fragen im Rahmen zahlloser Dillemmas im Rahmen der eigenen Berufsausübung.

Keine Sorge: Es wird kein Vortrag mit erhobenem Zeigefinger. Sondern Lothar Malkwitz will uns zum Nachdenken bringen durch Transfer von Ideen aus der Psychoanalyse und der Theologie. Ich glaube, das wird ein tiefgründiges Erlebnis…

Vorkongress zum Organisationsdesign

Ich freue mich auch sehr darauf, selbst auf der Bühne des Vorkongresses, mit meinem Kollegen Dr. Thomas Westerhoff zu stehen. Ein wenig wird mich dabei meine Vergangenheit als Manager bei Siemens einholen, denn er war auch lange Jahre dort tätig und wir werden auch ein Fallbeispiel aus der Konzernwelt verwenden um das Thema „Organisationsdesign“ ganz praktisch zu illustrieren. Wie immer gibt es dazu auch viel Hintergrundinfo und eine Toolbox dazu zum Mitnehmen für die Teilnehmer. Warum ist das Thema wichtig? Nun, ich fand schon während meiner systemischen Ausbildung, dass die Systemiker sich gerne um gute Antworten auf die Frage nach der Struktur (sprich Aufbau- und auch Ablauforganisation) drücken. Es war immer sehr schnell klar, welche Fallen es gibt und wie der unprofessionelle Umgang mit der Verteilung der Verantwortung zu Problemen und Schwierigkeiten führt, aber wie man statt dessen eine schlüssige Struktur findet und auch umsetzt, da blieb es sehr vage. Wenn man darüber etwas lernen wollte, dann musste man schon mal über den Teich nach Amerika blicken. Dort gab und gibt es einige pragmatische Ansätze, die mit der systemischen Haltung und Vorgehensweise durchaus kompatibel sind. Allerdings gab es auch eine Vorgehensweise, die mir damals einerseits schon schlüssig und spannend vor kam, aber andererseits irgendwie immer zu aufwändig und akademisch erschien. Das war das Viable System Model nach Stafford-Beer. Wir haben in den letzten Jahren viel damit experimentiert und letztlich nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Sowohl in der Vermittlung, als auch in der Anwendung wird aus unserer Sicht eine bestimmte Didaktik notwendig, die bestimmte Anwendungsschritte vereinfacht, damit man vor lauter Komplexität nicht aus der Kurve fliegt. Mittlerweile haben wir einen Zustand erreicht, mit dem wir das Gefühl haben, gut arbeiten zu können. Dieses Knowhow möchten wir am Vorkongress an interessierte Kollegen weitergeben.

Hier der Link zur Veranstaltung und zur Anmeldung:

http://www.system-worx.de/institut/seminare/vorkongress-workshop-2015.html

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs eine gute restliche Vorweihnachtszeit…

Es ist schon eine Tradition geworden: Das Lernen von Kollegen für Kollegen. Und schon wieder scheint etwas Neues zu entstehen mit einem vertrauten Charakter. Emergenz ist ja in der Entwicklung von Organisationen und von Personen ein Top Thema. Ich bin so gerührt was nun schon seit Jahren entsteht, wenn nicht einer denkt und andere machen, sondern wenn viele aufgefordert werden, sich aktiv und mit ihren Herzensthemen zu beteiligen. Es entsteht Schwung und Dynamik. Es entsteht eine besondere Art der kollegialen Verbindung zwischen den Gestaltern und den Teil-nehmern.

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Am 12. Januar 2013 haben wir das Kalenderjahr wieder mit unserem Symposium der systemischen Peergroup in München gestartet. 12 praktische Workshops von Kolleginnen und Kollegen waren schon inspirierend und Bernd Schmid war als Key Note Speaker ein schöner und wertschätzender Abschluss der Veranstaltung. Den Film zum Symposium und die Downloads der Handouts finden Sie auf unserer Institutswebseite: http://www.system-worx.de/institut/

Und wenn Sie nächstes Jahr dabei sein möchten: Das 5. Symposium veranstalten wir am 11.01.2014.

Auf dem Fußballplatz kann man es beobachten: Echtes Teamwork führt zu Ergebnissen. Das Gegenteil kann mal leider auch beobachten: Wenn nur wenige denken „oh nein, es wird böse enden“ hat das einen Einfluss auf die ganze Mannschaft – so geschehen beim legendären 4:4 gegen Schweden. Mein Kollege und Freund war im Stadion. Die kollektive Fassungslosigkeit breitete sich auf alle Besucher aus. Sogar die Schweden hatten nicht wirklich etwas zu jubeln. Was hat das mit unserer Lernveranstaltung für professionelle systemische Beraterinnen und Berater am 12. Januar 2013 zu tun? Lest es hier…

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Im Rahmen der Summer School bei system worx haben wir uns länger (und intensiver) als ursprünglich geplant dem Thema der Arbeit mit Aufstellungen gewidmet. Das liegt vor allem daran, dass diese Art der Vorgehensweise sehr viel Dynamik und Energie erzeugt und dabei gleichzeitig alle Personen beteiligt sind. Und da sind wir auch schon bei den wesentlichen Vorteilen des Einsatzes dieser Methode. Ich bin froh, dass wir in unserem Partnerkreis einige Profis haben, denn der unsachgemäße Gebrauch führt im harmlosen Fall ins Nirvana. Im schlimmsten Fall in die Krise. Deshalb, hier mal eine Übersicht…

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Rückblick auf das 2. Symposium der systemischen Peergroup München

Bald ist es wieder so weit: Das 3. Symposium der Münchner Peergroup kommt bald!
Am 14. Januar 2012 werden die Peers 12 Workshops anbieten um systemische Interventionen und Konzepte praktisch erlebbar zu machen. Das allein ist schon richtig toll, weil mich das jedes mal davon überzeugt, dass diese lebendige Community als Gruppe wirklich etwas zu bieten hat.

Besonders jedoch freut es mich, dass es uns gelungen ist Dr. Harry Merl zum Symposium zu holen, der die Key Note im Plenum für uns halten wird. Harry ist aus meiner Sicht einer der systemischen „Weisen“, der allein schon aufgrund seiner Biographie und mit seiner Intervention, dem „Gesundheitsbild“ Wege zu einer gesunden Gesellschaft anbietet. Nebenbei ist es eine Freude, seiner charmanten österreichischen Art zuzusehen und zu lauschen. Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken: Wenn ich mal 78 bin, dann nach seinem Vorbild…

Weitere Informationen und Anmeldung hier: http://www.berater-stark-machen.de/


Das Symposium 2011 liegt nun einige wenige Tage zurück und trotzdem trägt mich der Geist der Veranstaltung durch intensive Arbeitstage. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Referenten & Workshopleitern, bei den vielen Mitorganisatoren und bei den Teilnehmern bedanken. Das ganze war nur deshalb so gelungen, weil jeder in seiner Rolle einen Beitrag geleistet hat. Die ersten Bilder dazu sind auch schon online: http://www.berater-stark-machen.de/

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