Kategorie: Organisationsentwicklung

In our consulting work as well as in our system worx institute in Munich were we train leaders and consultants or coaches we strongly work with an enriched concept of responsibility in organizations. We owe the foundation of this concept the „ISB“ (= Institute of Systemic Consulting in Wiesloch) and broadened the concept for further use especially in organizational development projects. This experience comes from projects in large, global corporations as well as medium sized companies that try to be part of the globalization by being integrated in an external value network. First of all, we still determine different aspects and perspective of responsibility, like…

Weiterlesen

Meine Kunden haben bei mir ein Recht auf eine hohe Leistung, die sich bei mir unter anderem durch eine hohe Präsenz auszeichnet. Wenn ich mit einer Gruppe von Menschen oder auch in der Einzelberatung arbeite, gibt es in der Regel wenig Ablenkung z.B. durch Abstimmungsgespräche mit meinen Mitarbeitern oder durch Emails in den Pausen mit Computer oder mit der Zeitsparbüchse (bei mir ein iPhone). Ich gönne mir manchmal noch einen Blick für den Überblick, aber keine Tiefenbohrung. Wie würde ich dem anderen, der auf meine Antwort wartet dafür auch gerecht werden? Umgekehrt ist auch mein Anspruch, mit den Besten zu arbeiten. Vielleicht klingt dieser Satz komisch und anmaßend und braucht eine Érklärung…

Weiterlesen

Symposium: Von Kollegen für Kollegen

Wenn Menschen lernen, um sich in ihrer Professionalität weiter zu bringen, dann ist ein Lernerfolg auch davon abhängig, wer in welcher Lernkultur lehrt und lernt. Wir bringen am 10. Januar in München wieder Menschen zusammen um kollegial von- und miteinander zu lernen. Es geht um sehr viel praktisches, anwendbares Knowhow und nicht um die große Theorie. Außerdem kenne ich alle Kollegen, die sich dort engagieren persönlich und schätze jeden einzelnen.

Hier der Link zur Webseite mit dem Programm und dem Anmeldeformular:

http://www.system-worx.de/institut/systemische-peergroup-muenchen/symposium-2015.html

Key Note: Der Seele nach-denken

Was mich besonders freut ist, dass wir Dr. Lothar Malkwitz gewonnen haben, um einmal eine andere Art der Key Note zu hören. Es geht dabei darum, einmal unserer Seele nach-zu-denken, wenn wir die Art und Weise unseres Berater-seins in den Blick nehmen. Er selbst ist nicht nur Berater, sondern auch psychoanalytischer Therapeut und Theologe. Es geht ihm um die Frage der praktischen Ethik in der Beratung. Als Berater habe ich mal in flapsigen Worten einem Kunden den Unterschied zur „klassischen“, d.h. fachbezogenen Unternehmensberatung so erklärt: „Wir sind die Guten! Wir beziehen das Knowhow und die Beteiligten in der Organisation in Veränderungsprozessen mit ein. Schließlich müssen Sie es ja auch hinterher leben und umsetzen.“ Klingt gut, ist aber nicht immer so einfach. Was bedeutet es, wenn man als Berater „zu erfolgreich“ ist? Was passiert, wenn wir doch zum Erfüllungsgehilfen von Mächtigen in Organisationen werden, aber dafür unsere Werte verraten? Vertragen sich überhaupt eine ethische Haltung und Erfolg? Wenn ja, wie? Wie bin ich als Berater transparent in meinem Vorgehen? Wie bin ich mir bewusst, dass auch ich Macht ausübe und wie gehe ich damit um? Wie bin ich aber auch korrumpierbar?
Lauter gute Fragen im Rahmen zahlloser Dillemmas im Rahmen der eigenen Berufsausübung.

Keine Sorge: Es wird kein Vortrag mit erhobenem Zeigefinger. Sondern Lothar Malkwitz will uns zum Nachdenken bringen durch Transfer von Ideen aus der Psychoanalyse und der Theologie. Ich glaube, das wird ein tiefgründiges Erlebnis…

Vorkongress zum Organisationsdesign

Ich freue mich auch sehr darauf, selbst auf der Bühne des Vorkongresses, mit meinem Kollegen Dr. Thomas Westerhoff zu stehen. Ein wenig wird mich dabei meine Vergangenheit als Manager bei Siemens einholen, denn er war auch lange Jahre dort tätig und wir werden auch ein Fallbeispiel aus der Konzernwelt verwenden um das Thema „Organisationsdesign“ ganz praktisch zu illustrieren. Wie immer gibt es dazu auch viel Hintergrundinfo und eine Toolbox dazu zum Mitnehmen für die Teilnehmer. Warum ist das Thema wichtig? Nun, ich fand schon während meiner systemischen Ausbildung, dass die Systemiker sich gerne um gute Antworten auf die Frage nach der Struktur (sprich Aufbau- und auch Ablauforganisation) drücken. Es war immer sehr schnell klar, welche Fallen es gibt und wie der unprofessionelle Umgang mit der Verteilung der Verantwortung zu Problemen und Schwierigkeiten führt, aber wie man statt dessen eine schlüssige Struktur findet und auch umsetzt, da blieb es sehr vage. Wenn man darüber etwas lernen wollte, dann musste man schon mal über den Teich nach Amerika blicken. Dort gab und gibt es einige pragmatische Ansätze, die mit der systemischen Haltung und Vorgehensweise durchaus kompatibel sind. Allerdings gab es auch eine Vorgehensweise, die mir damals einerseits schon schlüssig und spannend vor kam, aber andererseits irgendwie immer zu aufwändig und akademisch erschien. Das war das Viable System Model nach Stafford-Beer. Wir haben in den letzten Jahren viel damit experimentiert und letztlich nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Sowohl in der Vermittlung, als auch in der Anwendung wird aus unserer Sicht eine bestimmte Didaktik notwendig, die bestimmte Anwendungsschritte vereinfacht, damit man vor lauter Komplexität nicht aus der Kurve fliegt. Mittlerweile haben wir einen Zustand erreicht, mit dem wir das Gefühl haben, gut arbeiten zu können. Dieses Knowhow möchten wir am Vorkongress an interessierte Kollegen weitergeben.

Hier der Link zur Veranstaltung und zur Anmeldung:

http://www.system-worx.de/institut/seminare/vorkongress-workshop-2015.html

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs eine gute restliche Vorweihnachtszeit…

Dear Barcelona participants. First of all, I would like to thank you again for your engaging participation in our last module of the leadership development program. I am personally thrilled, to see, what you made out of this whole year of learning. I need to tell you, that this is very close to my personal vision: Creating learning experiences for people like you. And to elaborate on that topic a little bit further I would like to focus on a difference that you probably have experienced during this year (and thanks to the inspiration of my colleague Andreas who pointed this out to me):

Education is, what others do to you…

This has a lot to do with the telling style in school and there is one prerequisite: Someone else needs to know it better than you and tells you this…

Learning is, what you do to yourself…

This means, that everything that you encounter (e.g. in a leadership development program) can be an impulse for your own learning. Very important: You decide what you make of it. Maybe and hopefully, we as facilitators (I would never call me „a trainer“) could create a learning culture in which you could experiment with new models and thoughts but it is in fact your application efforts and therefore your successes and failures that decide about your learning.

For your future I wish you very many self created learnings…

In our Berlin session of a leadership program we tapped the topic of internal barriers that keep people from delivering performance up to their full potential. It is even more intriguing to find out that you are that person. All in a sudden there appears to be what I would call as a metaphor „the Berlin Wall I your head „. The internal mechanism really works similar: an unconscious internal part of the psyche is opposing the conscious one. Often these „parts“ have very old roots and where pretty well functioning at the time they came into play. The concept is actually called „Ego State“ in contemporary research and application. So even if it is unpleasant to become aware of an internal barrier, most of the time the inner territory stays invisible. Like if you would stand in front of a piece of the former Wall in Berlin. This wall was actually built to protect the territory. Again, that is pretty much the same internal mechanism. As history as well as applied Psychology shows: It is possible to tear down walls without loosing territory. In fact the two separated nations became one. And still you can experience differences. What was the clue? It was all about keeping the faith AND keeping the attention focused on a friendly fusion of the things that seem to be apart. It might help to not focus on the wall so much but more on the attached territory. I am sure you understand what I mean and hope that this description was helpful…

Seit einigen Tagen gibt es das Buch Systemische Organisationsentwicklung: Change und Organisationskultur gemeinsam gestalten
zu kaufen. Für mich als Mitautor war das nicht nur ein Meilenstein im Sinne von „wieder etwas geschafft“. Es markiert einen Kristallisationspunkt in meiner Berufsbiographie. Viele versuchen sich durch eigene Inhalte („Agendasetting“) von anderen abzuheben. Anderen gelingt es, kontemporäre Themen gut zu managen („Themenmanagement“) und auf die Bühne zu bringen. Ich persönlich finde, dass Bernd es mit diesem Buch gelungen ist, eine Agenda im Feld der Organisationsentwicklung zu setzen. In diesem Blogartikel lesen Sie Hintergründiges zu den Inhalten, zur Entstehung und den aktuellen Weiterentwicklungen.

Weiterlesen

Dass sich Burnut als Diagnose immer weiter fort setzt merke ich seit 2 Jahren an verstärkten Anfragen von Coaching Klienten und Organisationen. Im Fokus stehen Menschen, die „einfach nicht mehr können“, oder innerlich spüren, dass sie ihre inneren Raubbau soweit betrieben haben, dass es nicht mehr geht. Es sieht so aus, als wäre es das Problem von Einzelpersonen. Dabei möchte ich in diesem Blogartikel erklären, warum Burnout in Organisationen auch ein Beziehungsphänomen ist und sich deshalb nur mit Coaching der Symptomträger alleine nicht lösen oder verbessern lässt.

Weiterlesen

Immer wieder begegne ich Menschen, die eine gewisse Organisations-verdrossenheit an den Tag legen. Sie sagen, dass Organisationen in unseren Zeiten entmenschlicht seien. Sie fühlen sich so, als ob sie als ganzer Mensch keinen wirklichen Platz haben, aber es wird mehr als der ganze Mensch darin jeden Tag von ihnen verlangt. Sogar Organisationsexperten wie Rudi Wimmer benutzen den Fachausdruck „Entgrenzung“. Nach dieser Betrachtungsweise sorgen vor allem die „neuen“ Kommunikationsmedien und Endgeräte dafür, dass Menschen quasi 24h erreichbar und für die Organisation verfügbar sein können und sich damit dann mehr als nur verpflichtet fühlen. Einige meiner Coachingklienten kommen zu mir mit ähnlichen Erlebnissen: Die übermächtige Organisation lässt vermeintlich keinen Platz mehr zum Atmen. Das Gefühl stellt sich ein „ich bin nur noch ein Rädchen im Getriebe…“. Wie es dann weiter gehen kann lesen Sie hier…

Weiterlesen

Vor drei Wochen hatte ich ein wenig Urlaub und wenn ich schon mal Freizeit habe, dann lese ich schon mal gerne einen Krimi in englischer Sprache. Dabei stolperte ich über einen Satz, der mich zum Nachdenken brachte: Der Protagonist (= Bösewicht) begegnete einer Gruppe von Bösewichtern (das sind die besten Krimis) ohne direkten Kontakt. Aus der Ferne versucht er sie einzuschätzen und legt dabei eine interessante Dichotomie über das was er sieht: Ist jemand ein „Talent“ oder ist er Teil des „Managements“? Wo definieren Sie sich hin? Warum diese Einteilung heute in unseren Unternehmen zu finden ist und warum das aus meiner Sicht immer weniger Sinn macht lesen Sie in diesem Artikel…

Weiterlesen

Nicht zu fassen: Unser erstes Ausbildungsjahr im Curriculum „Systemische Organisationsentwicklung und Change Management“ ging vorletzte Woche zu Ende. Ich arbeite als Lehrtrainer für das ISB in Wiesloch nun schon sieben Jahre doch der Abschluss unserer ISB Ausbildung in München letzte Woche war für mich etwas ganz besonderes…

Weiterlesen