Kategorie: lernen

Seit gestern lernen wir wieder von einander. Die system worx Summer School ist schon seit Jahren das Kulturelement, das in der Sommerpause das Frühjahr vom Herbst trennt und uns gemeinsam die Möglichkeit gibt, voneinander zu lernen. Jeder bereitet ein oder zwei Themen vor und alle lernen. So bekommt jeder mindestens 9 Themen mit und kann sein eigenes vertiefen. Mein Eindruck ist, dass ich als Berater erst richtig gut wurde als ich anfing mein Knowhow in den systemischen Ausbildungen weiterzugeben.

Gestern war ein wesentliches Thema: „Diversity Management“. Für manche vermeintlich ein alter Hut, aber wir haben die Perspektiven und Modelle auf uns selbst angewandt. Und hier in stark vereinfachter Form die Aussagen der Altersjahrzehnte, die es bei system worx gibt:

Das Motto der 20-29 Jährigen lautet:    Alles oder nix!

Das Motto der 30-39 jährigen lautet:    Alles unter einen Hut!

Das Motto der 40-49 jährigen lautet:    Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Das Motto der 50-59 Jährigen lautet:    Alles was noch geht in die Welt bringen…

Wie wir darauf gekommen sind ist noch spannend und wird an anderer Stelle beschrieben 😉
Stay tuned for more insights…

Das war ein Ausspruch meiner Tochter, der mich einfach mal ziemlich verblüfft hat. Dass eine bald 4-jährige zu so einer Reflexion fähig ist finde ich grandios.

Natürlich hat sie recht: Ich bin als Vater häufig damit beschäftigt, einzuschätzen ob sie bestimmte Dinge kann oder nicht. Ob es sich um die Bewältigung eines Klettergerüstes handelt oder ob das Eis ohne Geschlabber in den Mund passt oder auch die Verkehrssituation zu einer kleinen Verkehrsteilnehmerin mit Laufrad passt, ja, auf diese Einschätzung verwende ich oft meine Aufmerksamkeit. Dabei lasse ich allerdings manchmal (wie in der Situation in der sie mir diese Analyse zum Besten gab) außer Acht, dass sie sich ja ständig weiter entwickelt! Es vergeht keine Woche (und wenn ich genau nachsehe kein Tag) ohne Entwicklung. Woran bemerke ich, dass sie es nicht kann oder nicht kann? Oder vielleicht ist sie damit beschäftigt es zu lernen, aber kann es einfach nicht so wie ich das erwarte? Dieser Satz macht mich noch ganz anders nachdenklich. Zwar sind meine Mitarbeiter und Kollegen nicht meine Kinder, aber sie entwickeln sich auch. Kann ich können von nicht können wirklich auseinander halten? Und vielleicht lohnt es sich, dazu im Kontakt und Dialog zu sein…

Ich bin persönlich immer sehr daran interessiert, interessante Heuristik oder Landkarten kennenzulernen. In meinem eigenen Lernen bemerke ich dann immer wieder diesen Moment in dem sich eine innere Erkenntnis einstellt. Als würde in meinem Geist ein interessantes Muster oder eine spannende Perspektive auf einen Sachverhalt eine Erkenntnis produzieren, die vorher nicht da war. Heute war einer dieser Momente, als ich eine Kategorisierung über Zusammenhänge las. Vielleicht geht es Ihnen, meinem Leser oder meiner Leserin ähnlich? Ich freue mich über ihre oder deine Rückmeldung…

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Dear Barcelona participants. First of all, I would like to thank you again for your engaging participation in our last module of the leadership development program. I am personally thrilled, to see, what you made out of this whole year of learning. I need to tell you, that this is very close to my personal vision: Creating learning experiences for people like you. And to elaborate on that topic a little bit further I would like to focus on a difference that you probably have experienced during this year (and thanks to the inspiration of my colleague Andreas who pointed this out to me):

Education is, what others do to you…

This has a lot to do with the telling style in school and there is one prerequisite: Someone else needs to know it better than you and tells you this…

Learning is, what you do to yourself…

This means, that everything that you encounter (e.g. in a leadership development program) can be an impulse for your own learning. Very important: You decide what you make of it. Maybe and hopefully, we as facilitators (I would never call me „a trainer“) could create a learning culture in which you could experiment with new models and thoughts but it is in fact your application efforts and therefore your successes and failures that decide about your learning.

For your future I wish you very many self created learnings…

Übung macht den Meister

In meiner Arbeit als Berater geht es immer wieder darum, ganze Organisationen und auch Personen (in der Regel Führungskräfte zu qualifizieren). Die Erwartungen sind hoch, insbesondere an gute Fachkräfte, die zu Führungskräften werden. Sie sollen dann gleich das ganze Führungshandwerk beherrschen. Die Vorstellung ist, dass eine Ausbildung funktioniert wie Instant-Kaffee: Ein Löffel Pulver auflösen – und schon geht’s. Ab in ein Führungsseminar und schon klappt’s auch mit der Führung. Aber so funktioniert Lernen leider nicht. Mein Fahrlehrer sagte zu mir: Erfahrung kommt von Fahren. Und so ist es auch mit dem Lernen sozialer Fähigkeiten. Was hat das für Auswirkungen auf die Ausbildung von Führungskräften, Beratern und Coaches? Lesen Sie weiter…

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Persönliche Weiterentwicklung in Professions-, Organisations- aber auch Privatwelten beschäftigt mich schon mein ganzes Leben. Für mich ist es sehr interessant zu lernen oder für andere Lerngelegenheiten zu schaffen. Für Organisationen ist Lernen von Mitarbeitern nicht nur Selbstzweck, sondern stärkt die Lebens- und Innovationsfähigkeit der Organisation. Und auch für gesellschaftliche Bezüge ist Lernen und Entwicklung enorm wichtig. Die Frage ist dann: Von wem kann man denn lernen? Ich selbst bin kein Mensch, der vollständig im Zen-Buddhismus aufgeht, sondern sich davon bei Gelegenheit wie von anderen Strömungen inspirieren lässt. Insofern entspricht mein Bild eines Zen Meistens vielleicht eher ein Stereotyp. Wenn ich ein „Jobprofil“ erstellen müsste, dann würde ich darin auflisten: Unendliche Übung, ein gewisses Lebensalter und Erfahrung, sowie ein Erleben der „Erleuchtung“. Was das mit meiner Privatwelt zu tun hat, erfahren Sie hier…

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Es ist schon eine Tradition geworden: Das Lernen von Kollegen für Kollegen. Und schon wieder scheint etwas Neues zu entstehen mit einem vertrauten Charakter. Emergenz ist ja in der Entwicklung von Organisationen und von Personen ein Top Thema. Ich bin so gerührt was nun schon seit Jahren entsteht, wenn nicht einer denkt und andere machen, sondern wenn viele aufgefordert werden, sich aktiv und mit ihren Herzensthemen zu beteiligen. Es entsteht Schwung und Dynamik. Es entsteht eine besondere Art der kollegialen Verbindung zwischen den Gestaltern und den Teil-nehmern.

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Zum zweiten mal in der Geschichte unseres Beratungsunternehmens führen wir nun im Sommer 2013 die sogenannte „Summer School“ durch. Damit ist aus einer guten Idee so etwas wie eine Tradition geworden. Die Grundidee ist: Für 3 Tage kommen alle Beraterinnen und Berater aus dem Partnerkreis nach München und wir lernen von- und miteinander. Jeder Teilnehmer bringt etwas mit was ihn oder sie im vergangenen Jahr inspiriert hat und so entsteht ein Programm aus lauter inspirierenden Teilen. Ich möchte das Ergebnis vorweg nehmen: Die Tiefe unserer kollegialen Beziehungen und die Qualität der Inhalte haben meine Vorstellungen davon, was möglich ist, weit übertroffen – und ich traue allen Beteiligten eine ganze Menge zu. Das Konzept des gegenseitigen Vertrauens hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt, auch wenn Freiwilligkeit und Selbstverantwortung auch Raum für Ent-täuschung lassen. Viele von uns wurden füreinander in ungeahnter Art und Weise sichtbar und das war überwältigend. Als Beratergruppe haben wir dabei an viel Qualität gewonnen. Am ersten Tag sind wir allerdings von unserem Vorhaben in einer Art abgewichen: Wir haben uns einen „externen“ Trainer engagiert: Unser Dank an Dich lieber Edgar. Das Ziel: Etwas von der Kunst zu lernen, die unsere Worte und Konzepte auf Flipchart Papier bannt. Und dabei haben wir auch Ungeahntes gelernt und sind miteinander einen riesigen Schritt weiter gekommen.

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I need to say that culture clash doesn‘t do any harm as long as persons do interact in a respectful and open minded way. I want to thank you guys for your cooperation and those wonderful learning moments, that were possible due to your ability to connect to really different and also new persons (like me as a new facilitator in the course of your leadership development program). What did it do to us? Why did it work? Some answers to this from a so called systemic viewpoint…

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