Kategorie: Kultur

Since 2016 I host the INOC community. INOC stands for
International Organizational Development & Coaching.

But what is INOC?

It is a community of internationally minded professionals who want to net-work across boarders. We formed a core team, that continuously worked on the idea of a learning event rather than just another conference. For our event on November 10-11, we want to invite real participants and not only people who want to consume.

Everyone is invited who already is active in the field of OD & Coaching. This year we have three perspectives:

  1. Intercultural encounter: Of course, we want to use the fact, that we come from different cultural backgrounds. We let you experience state-of-the-art interventions to become a net-working group of professionals right in the beginning…
  2. Roots of Organizational Development: Our field of OD & organizational coaching has cultural based roots: We all work based on a heritage of different „schools“ from different national and therefore cultural backgrounds. Not only will we show these roots but we want you to **become more effective in your daily work** by being more aware of these roots and **learn from each other’s backgrounds**. We also invited **John Scherer** as an expert in this matter as a wonderful inspiring key note speaker.
  3. Return of the autocrats: This is a rather provocative and thought-provoking topic. We all see currently in society  but also in leadership or organizational worlds the rise of **autocratic or even dictatorial patterns**. Tackling them requires collective learning & intelligence. The question is, how to deal with these tendencies professionally and we will address these issues with a reflexive format…

If you are an internationally minded OD & coaching professional, we want YOU for these two days. Here is a video message for you:
https://youtu.be/5WLONsyXzn8

One last note: Our INOC network has no profit interests. We want network & learning. That’s why INOC is not a classic organization but an initiative of professionals. The cost for you as participants will help you to finance the expenses of the meeting itself but will not generate profit. We all carry our own travel expenses. We rather want to become a international movement without bureaucratic boundaries.

We also created a SLACK channel to get in touch with you even before the conference. Please join here: https://inocmeeting2017.slack.com/join/shared\_invite/MjEyMzgyMTk4MTk5LTE0OTk4NDY0NDEtZGJlYmE1NWQwZg

Now, I am looking forward to see you soon…

Here is the link to our INOC website & registration: http://www.inoc-network.org/portfolio/inoc-meeting-2017/

Gerade heute war es in den Nachrichten: Der Uber-Chef und Gründer Travis Kalanick nimmt sich eine „Auszeit“. Er hat sein Unternehmen tief geprägt. Eine „Bad Boy“ Kultur sei entstanden. Er übernimmt die Verantwortung und geht. Für unbestimmte Zeit. Um den Tod seiner Mutter zu betrauern und „an sich selbst zu arbeiten.“ Ich möchte den Menschen nicht kritisieren. Ich kenne ihn nicht persönlich und wir haben mit Uber bisher keine geschäftlichen Kontakte. Das Beispiel macht aber die Auswirkungen und die Tragweite von Kultur deutlich, zeigt wie Schlüsselpersonen die Kultur prägen. Die Schlüsse und Maßnahmen, die Uber unternimmt zeugen aber davon, dass sie keine Erfahrung mit Kulturentwicklung haben. Mehr davon in diesem Artikel.

Weiterlesen

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs. Heute möchte ich euch auf eine besondere Veranstaltung unseres Partnerinstitutes isb in Wiesloch aufmerksam machen. Das Pionierlabor ist ein Forum von Praktikern für Praktiker.
Es steht unter dem Motto: „Wege bereiten und Kultur in fremden Gebieten entwickeln und integrieren.“ Euch erwarten im wunderbaren Winzerhof Rauenberg Projektbeispiele, Dialogformate und isb Kultur, sowie feines Essen mit einem Drei-Gänge-Menü am Freitag Abend (inklusive).
Das Pionierlabor findet am 14. & 15. Juli 2017 statt.
Hier geht’s direkt zur Veranstaltung: [https://www.isb-w.eu/de/entwickeln/projekte/isb\_pionierlabor.php]

Nur um eines klar zu sagen: Die Kernbotschaft dieses Artikels ist nicht, dass der agile Ansatz ungeeignet ist, um Unternehmen und vor allem deren Mitarbeiter flexibler zu machen. Ich möchte damit auch nicht in Abrede stellen, dass mit agilem Mindset und agilen Methoden ein Mehrwert in Organisationen generiert wird. Ich möchte vor allem aufzeigen, dass dies besser unter bestimmten Bedingungen stattfindet…

Weiterlesen

Ich bin im inneren tief davon überzeugt, dass die Entwicklung der Menschheit in Zusammenspiel mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (grob gesagt der Erde) insgesamt einen Systemzustand erzeugt hat, der eine längerfristigen Fortbestand aller Beteiligten nur ermöglicht, wenn wir lernen effektiv zusammen zu arbeiten. Angesichts des Fortbestandes vieler Kriege, politischer Konflikte, Umweltzerstörung und anderer negativen Auswirkungen scheinen wir noch weit entfernt von einem Zustand effektiver Kooperation zu sein. Und wer mal eine Zeit als Mitarbeiter in einem klassischen Großkonzern verbracht hat (immerhin 10 Jahre meiner Berufsbiographie), der entdeckt auch immer wieder erstaunliche Phänomene von Egoismen und Statusgehabe statt dem Willen, gemeinsame Ziele aus unterschiedlichen Rollen heraus zu verfolgen. Übrigens gibt es Statusgehabe in Hierarchien „oben“ (ich bin hier der Vorstand und alle meine Leibeigenen müssen machen was ich sage) genau so wie „unten“ (ich bin hier nur Mitarbeiter, zum Denken werden hier die Führungskräfte bezahlt)…

Weiterlesen

Im Moment sitze ich im Zug auf der Rückfahrt von einem Dialogworkshop. Ich begleite eine Organisation schon mehrere Jahre. Seit letztem Jahr haben sich die Beteiligten vorgenommen, sich auf den Weg zu mehr Dialogkultur und Partizipation zu machen. Etwas, das viele aus der langen Vergangenheit nicht gewohnt waren. Heute konnten Sie von ihrem Vorhaben etwas ernten.

Weiterlesen


Hallo liebe Freunde, Kollegen und Kunden von system worx. Wir waren fleißig und haben gleich die nächste Learning Conversation fertig gestellt. Dieses Gespräch habe ich mit unserer Partnerin Silke Heerwagen geführt, die sich in den letzten Jahren immer wieder mit der Teamentwicklung in Führungsteams beschäftigt und dazu auch ein entsprechendes Whitepaper auf unserer Mediathek veröffentlicht hat: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/gemeinsam-neues-gestalten/

Sie beschreibt in ihrem Artikel ein Fallbeispiel einer Führungsteamentwicklung, beschreibt einen entsprechenden Entwicklungsprozess, sowie entsprechende Instrumente bis hin zu Flipcharts, die dafür verwendet wurden. Viel Spass beim Sehen oder Lesen…

Aus aktuellen Anlässen möchte ich heute ein Thema anschneiden, das mich in den letzten Tagen sehr bewegt: Es sterben Menschen, die mit mir mehr oder weniger verbunden sind oder sie waren dem Tode so nahe, dass nicht mehr viel gefehlt hat. Irgendetwas hat mich ganz anders berührt als sonst:
Vielleicht ist es nur die Tatsache, dass sich einzelne Ereignisse besser verarbeiten lassen und ich fühle mich überwältigt von der Menge der schlechten Nachrichten.
Oder es ist die Dramatik und gefühlte Ungerechtigkeit, dass sogar Kinder in jungen Jahren elendig sterben, ohne dass sie werden konnten, was in Ihnen als Potenzial schlummerte und die Erwachsenen auf ihren guten Wünschen als abgewertete Illusionen sitzen bleiben.
Oder es ist die Angst vor dem Prozess des Sterbens, der sehr qualvoll von außen betrachtet sein kann.
Als Berater in Veränderungsprozessen bin ich gewohnt für Menschen Prozesse des Abschieds zu inszenieren. Meistens wartet dann auf der anderen Seite etwas Neues. Beim Sterben kann man da nicht sicher sein. Und selbst Gläubige entdecken bei einer Nahtoderfahrung ihren Unglauben und reagieren mit Angst und unbändigem Lebenswillen.
Im Mai veranstalten wir unseren Kongress „der Biographiefaktor“ in München. Ich hatte mir selbst als Referent und „Joker“ (quasi Ersatzmann) überlegt, welches Thema ich vorbereiten will. Heute ist es mir klar geworden: „Leben im Bewusstsein des Todes.“ Dieser doppeldeutigen Botschaft würde ich gerne im Andenken an einen lieben Freund meine eigene Interpretation verleihen und über die Bedeutung von Sinn im Prozess des Werdens und Vergehens referieren, Gedankenexperimente und Reflexionen anbieten, die mir in den letzten Tagen durch den Kopf gingen. Das Ergebnis? Ich zeigen wie ein Bewusstsein des Todes das Leben und den Lebensweg verändert und auf eine andere Art lebbar und gestaltbar macht. Am Ende geht es darum, im Leben nicht dem Tod zum Opfer zu fallen. Ein Workshop nicht nur für den Kopf, sondern für die Seele…

Zusammen-Arbeit

Ich betrachte meine Lebensaufgabe darin, für andere Lerngelegenheiten zu schaffen. Jeder Workshop jedes Seminar, jedes Coaching ist in der Art und Weise, wie gearbeitet wird ein Lernsetting. Bloß gut, dass ich auch von meinen Kunden lernen durfte. Dieses Goldstück verdanke ich einem Kommentar einer Teilnehmerin aus einem moderierten Managementworkshop zum Thema Kooperationskultur. Sie sagte sinngemäß:

Viele unserer Mitarbeiter im Unternehmen haben nicht das richtige Verständnis von Zusammenarbeit. Das Wort besteht nämlich aus 2 Worten: Zusammen und Arbeit.
Manche denken, dass sie zu jedem Schmarrn etwas sagen müssen und wenn sie noch nichts dazu gesagt haben, dann ist das alles auch nichts wert. Und viele gehen in Meetings, weil sie dann die Gelegenheit haben mitzureden. Dabei bewegt sich überhaupt nichts, weil nämlich keiner etwas wirklich arbeitet. Es ist sehr viel Dynamik und Bewegung in der Organisation. Der Laden brummt richtig, aber das Schiff bewegt sich keinen Millimeter weiter…

Ein starkes Bild am Wort „Zusammen-Arbeit“ sehr gut illustriert wie ich finde. Wir Berater bei System Worx behaupten ja von uns, dass wir Experten für Unternehmenskultur und Kooperation sind. Und an dieser Beschreibung gibt es aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen. Die Frage ist höchstens: Wie kommt man aus einem intensiven „Zusammen“ mit wenig echter Arbeit zu einem optimalen „Zusammen“ bei möglichst viel Output und maximaler Bewegung bei minimaler Zielabweichung? Mittlerweile bietet das komplette Agile Management klare methodische Antworten, die meist in einer strukturierten Einschränkung der Zieldiskussionen mündet. Nur indem man einem Management punktuell die Möglichkeit zum Eingreifen gibt, erhält man die Chance, dass überhaupt etwas entsteht, das dann iterativ weiterentwickelt wird.

Mein persönlicher Vorschlag um aus dem Aktionismus und dem Meetingwahn auszusteigen ist die Einführung eines Beitragmanagements im Unterschied zum projekthaften Managen von ToDos. Beim Beitragsmanagement werden Beiträge zur Zielerreichung gesammelt und bewertet. Es geht eben nicht nur darum die Trikots durchzuschwitzen, sondern Tore zu schießen. Dementsprechend sollte jede Handlung und Aktivität auf ihren Beitragscharakter geprüft werden. Viel Handlung bei Null Beitrag sollte dann entsprechend minimiert werden.

Ich hoffe das war ein inspirierender Beitrag für meine Leser 🙂

Ich habe ja immer wieder in meinem Blog etwas zum Thema Feedback geschrieben. Zuletzt zum Thema Feed-back und Feed-forward. Jetzt möchte ich dem ganzen noch eine Perspektive hinzufügen, die ich einem Teilnehmer eines meiner Dezemberseminare verdanke (Danke, Markus!). Wie wäre es denn, das Thema Feed-back einmal wörtlich zu nehmen. Dann heisst das auf Deutsch übersetzt „Zurück-füttern“. Es hätte damit auch etwas nährendes, stärkendes. Feedback wäre dann eine Gabe zurück an den der das Feedback bekommt. So kam am Ende meines letzten Seminars ganz viel zu mir zurück und ich gestehe, es nährt noch immer. Und motiviert mich für die nächsten male.

Weiterlesen

  • 1
  • 2
  • 5