Kategorie: Gesundheit

Es scheint ein Phänomen der letzten 10-15 Jahre zu sein, dass Burn-out in der heutigen Arbeitswelt immer mehr zugenommen haben. Oft wird das erklärt mit unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte, die sie schlicht überfordern. Das kleine Buch von Byung-Chul Han ist mit seinen 70 Seiten eher ein Essay, der es in sich hat und einmal andere Perspektiven anbietet. An mancher Stelle lädt er dadurch zum Widerspruch ein, an einigen zum Nachdenken…

Müdigkeitsgesellschaft (Kleine Reihe)

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Als Berater unterstützen wir Organisationen, die sich stark verändern. Oft geht das mit verschlechterten Arbeitsbedingungen für die Beteiligten einher. In vielen Branchen hat es einen Preis, im Geschäft zu bleiben. Vieles ist aber erträglich wenn die Kultur stimmt und der Wert Ehrlichkeit etwas zählt und Klarheit in der Kommunikation gelebt wird.

Auf der personalen Ebene wird ja häufig mit Zielen gesteuert, z.B. durch Führen mit Zielen in Mitarbeiter-Jahresgesprächen. So manche persönliche Veränderung wird aber erst möglich, wenn man nicht nur den positiven Zielzustand kreiert, den es sich anzustreben lohnt. Einer der wichtigsten inneren Zustände als Anreiz zur eigenen Veränderung ist ein Gefühl, das mit der Aussage einher geht „ich mag nicht mehr…“. Ein Impuls für das Wochenende: Was mögen Sie nicht mehr?

Ein paar Beispiele:

  • Ich mag nicht mehr am Abend vor der Glotze sitzen und mich nach den Nachrichten durch’s Programm zappen bis ich vor Müdigkeit die Augen nicht mehr offen halten kann.
  • Ich mag nicht mehr meine Kinder schimpfen, nur weil ich müde bin.
  • Ich mag nicht mehr für den Mülleimer arbeiten.
  • Ich mag nicht mehr mit Menschen arbeiten, denen ich nichts bedeute.
  • Ich mag nicht mehr in einem vergifteten Klima arbeiten.
  • Ich mag nicht mehr gegen meine Gesundheit arbeiten.
  • Ich mag keine Dinge mehr tun, in denen ich nicht mehr vor komme.
In our Berlin session of a leadership program we tapped the topic of internal barriers that keep people from delivering performance up to their full potential. It is even more intriguing to find out that you are that person. All in a sudden there appears to be what I would call as a metaphor „the Berlin Wall I your head „. The internal mechanism really works similar: an unconscious internal part of the psyche is opposing the conscious one. Often these „parts“ have very old roots and where pretty well functioning at the time they came into play. The concept is actually called „Ego State“ in contemporary research and application. So even if it is unpleasant to become aware of an internal barrier, most of the time the inner territory stays invisible. Like if you would stand in front of a piece of the former Wall in Berlin. This wall was actually built to protect the territory. Again, that is pretty much the same internal mechanism. As history as well as applied Psychology shows: It is possible to tear down walls without loosing territory. In fact the two separated nations became one. And still you can experience differences. What was the clue? It was all about keeping the faith AND keeping the attention focused on a friendly fusion of the things that seem to be apart. It might help to not focus on the wall so much but more on the attached territory. I am sure you understand what I mean and hope that this description was helpful…

Dass sich Burnut als Diagnose immer weiter fort setzt merke ich seit 2 Jahren an verstärkten Anfragen von Coaching Klienten und Organisationen. Im Fokus stehen Menschen, die „einfach nicht mehr können“, oder innerlich spüren, dass sie ihre inneren Raubbau soweit betrieben haben, dass es nicht mehr geht. Es sieht so aus, als wäre es das Problem von Einzelpersonen. Dabei möchte ich in diesem Blogartikel erklären, warum Burnout in Organisationen auch ein Beziehungsphänomen ist und sich deshalb nur mit Coaching der Symptomträger alleine nicht lösen oder verbessern lässt.

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Wir waren besorgt, als Harry in diesem Jahr erstmalig aufgrund seines Gesundheitszustandes ein Seminar zum Gesundheitsbild in München abgesagt hat. Mittlerweile sind wir alle froh, dass sich sein Gesundheitszustand wieder deutlich gebessert hat und wieder ganz „der Alte“ ist. Schön vor allem deshalb, weil wir uns sehr auf ein Seminar freuen, das wir am 7. und 8. Juni 2013 erst- und einmalig veranstalten:

Der Traum vom gelingenden Leben

7. Juni Beginn 14 Uhr bis 8. Juni Ende 16 Uhr

In diesem Seminar hat Harry eine andere Seite seiner langjährigen Tätigkeit ausgebaut und verarbeitet. Viele von euch kennen schon das Modell vom „Traum vom gelingenden Selbst“ und vom „Ich-Haus“, die er im Gesundheitsbild Seminar vorstellt. Harry beschreibt das Ziel dieses Seminars so:

„Das Leben jedes Menschen ist ein „Gesamtkunstwerk“, das laufend beurteilt wird, ob es gelingt. Was geschieht, wenn es durch Krankheit oder Sterben unterbrochen wird? Was ist noch zu tun, um am Ende des Lebens sagen zu können, ob es gelungen ist? Kriterien sind der Umgang mit sich selbst und mit den Menschen der Umgebung, die  im Laufe des Lebens wichtig geworden sind.“

Wir haben noch Plätze für dieses Seminar frei. Wenn ihr euch dafür interessiert, dann meldet euch bitte zügig unter folgendem Link dafür an:
http://www.system-worx.de/institut/component/seminar/?task=3&cid=84

Wir freuen uns auf Harry und das Seminar mit den Teilnehmern.
Herzliche Grüße,
Markus Schwemmle

Als ein befreundetes Paar von uns meine Tochter das erste mal im Alter von 3 Monaten trafen wurde sie mit den Worten begutachtet: „Das ist ja schade, da muss man ja noch nicht mal die Ohren operieren!“ Meine Frau und ich, wir waren ziemlich überrascht über diese Diagnose und sie lässt sich nur dadurch erklären, dass diese beiden Menschen als plastische Chirurgen arbeiten. Ich bin mal gespannt, was sie sagen, wenn unsere Tochter erwachsen ist 😉

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Rückblick auf das 2. Symposium der systemischen Peergroup München

Bald ist es wieder so weit: Das 3. Symposium der Münchner Peergroup kommt bald!
Am 14. Januar 2012 werden die Peers 12 Workshops anbieten um systemische Interventionen und Konzepte praktisch erlebbar zu machen. Das allein ist schon richtig toll, weil mich das jedes mal davon überzeugt, dass diese lebendige Community als Gruppe wirklich etwas zu bieten hat.

Besonders jedoch freut es mich, dass es uns gelungen ist Dr. Harry Merl zum Symposium zu holen, der die Key Note im Plenum für uns halten wird. Harry ist aus meiner Sicht einer der systemischen „Weisen“, der allein schon aufgrund seiner Biographie und mit seiner Intervention, dem „Gesundheitsbild“ Wege zu einer gesunden Gesellschaft anbietet. Nebenbei ist es eine Freude, seiner charmanten österreichischen Art zuzusehen und zu lauschen. Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken: Wenn ich mal 78 bin, dann nach seinem Vorbild…

Weitere Informationen und Anmeldung hier: http://www.berater-stark-machen.de/

Letzte Woche war es endlich so weit: Dr. Harry Merl war bei uns im Seminar in München und hat mit 18 Personen eineinhalb Tage mit seiner Methode des Gesundheitsbildes verbracht. In der Einleitung sagte er: „Das ist kein Selbsterfahrungsseminar.“ Auf eine Art war das richtig… und trotzdem haben wir alle wesentliche Erfahrungen menschlichen Seins erlebt. Ein Erfahrungsbericht…

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Vor vielen Jahren bin ich am Institut für Systemische Beratung „in die Lehre gegangen“ und habe dort den Grundstein für meinen heutigen Beruf gelegt. Hans Finck und Bernd Schmid habe ich viel zu verdanken. In den letzten Jahren war ich immer wieder auf der Suche nach klugen oder weisen Menschen. Dabei bin ich durch einen lieben Freund auf einen zurückhaltenden älteren Herren (immerhin schon 76 Jahre jung) gestoßen: Harry Merl. Ich freue mich sehr, dass es mir gelungen ist, ihn nach München in mein Institut einzuladen. Er wird uns am 12. bis 13 Mai 2011 durch sein Seminar zum „Gesundheitsbild“ leiten. Dabei ist die Methode sicherlich interessant und hilfreich. Viel spannender finde ich es jedoch, ihn wieder erleben zu dürfen. Er ist für mich so etwas wie ein „Alpen-Milton-Erickson“ wobei er den Kultstatus der sich um die Figur des Milton Erickson rankt sicherlich rundweg ablehnen würde. Dafür ist er einfach zu bescheiden. Schade eigentlich, denn er hat mit seiner Art zu arbeiten unschätzbares zu bieten…

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