Kategorie: Coaching

Als ein befreundetes Paar von uns meine Tochter das erste mal im Alter von 3 Monaten trafen wurde sie mit den Worten begutachtet: „Das ist ja schade, da muss man ja noch nicht mal die Ohren operieren!“ Meine Frau und ich, wir waren ziemlich überrascht über diese Diagnose und sie lässt sich nur dadurch erklären, dass diese beiden Menschen als plastische Chirurgen arbeiten. Ich bin mal gespannt, was sie sagen, wenn unsere Tochter erwachsen ist 😉

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Im Rahmen der Summer School bei system worx haben wir uns länger (und intensiver) als ursprünglich geplant dem Thema der Arbeit mit Aufstellungen gewidmet. Das liegt vor allem daran, dass diese Art der Vorgehensweise sehr viel Dynamik und Energie erzeugt und dabei gleichzeitig alle Personen beteiligt sind. Und da sind wir auch schon bei den wesentlichen Vorteilen des Einsatzes dieser Methode. Ich bin froh, dass wir in unserem Partnerkreis einige Profis haben, denn der unsachgemäße Gebrauch führt im harmlosen Fall ins Nirvana. Im schlimmsten Fall in die Krise. Deshalb, hier mal eine Übersicht…

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Achtung! Entwicklung…

Es gibt unterschiedliche Wege, wie sich Menschen entwickeln. In Organisationen gibt es die Disziplin der Personalentwicklung die sich um dieses Thema kümmert. In diesem Fall werden Menschen in ein bestimmtes Profil „hineinentwickelt“. Die ungesteuerte, ungemanagete Entwicklung ist im schlimmsten Fall ungewollt. Leider lässt sich Entwicklung nicht verhindern. Es gibt das Sprichwort: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“ Die schlechte oder gute Nachricht: Auch ohne Aufgaben gibt es Wachstum. Und manchmal sogar genau deshalb…

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Anfang Juni 2012 startete unser Kurs „Systemische Organisations-entwicklung und Change Management“ in München. Ein wesentlicher Bestandteil des ersten Bausteins besteht darin, alle Teilnehmer miteinander und mit der Lernkultur vertraut zu machen. Eine Reihe von Impulsen und Lerngelegenheiten werden dazu in 3 Tagen in einer Choreographie vorgeschlagen. Einer der wichtigsten und für mich in meiner Rolle als Lehrtrainer auch der schönste Effekt ist, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch wird, dass sich die beteiligten Menschen aufeinander einlassen und sehr schnell Vertrauen in einander entwickeln. Das ist übrigens ein Umstand, der für uns in unserer Erwachsenenwelt sehr außergewöhnlich ist, denn die meisten Vertrauten gewinnt man bis etwa einem Alter von ca. 25 Jahren. Danach ist es deutlich schwerer.

Ein Impulsbeitrag im ersten Baustein beschäftigt sich mit der Kernfrage: Was sind „systemische Interventionen“ und wie kann man sie nutzbringend inszenieren. Eine erste Antwort darauf ist: „Eine Intervention ist die Schaffung von nützlicher Information“. Diese Definition stammt übrigens von Richard von Weizsäcker. Es ist doch immer wieder spannend, wer sich professionell in unserem Themengebiet beschäftigt hat…

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In den letzten Monaten haben mich in den Systemen und Umwelten in denen ich tätig bin zwei Phänomene beschäftigt: Einerseits konnte ich beobachten, wie Menschen im wahrsten Sinne des Wortes aus ihren professionellen Rollen fallen, ihre Arbeit und die dazugehörenden Kontakte schlagartig aufgeben und den Arbeitskontext auf dramatische Art und Weise verlassen – Absentismus: Wege, sich aus der Organisation sich zu verabschieden. Das andere Phänomen ist aus meiner Sicht die Kehrseite der selben Medaille: Präsentismus: Bleiben bis zum letzten Atemzug, auch wenn die Symptome die von den Menschen erlebt werden eigentlich dringenden Handlungsbedarf nach sich ziehen. Führungskräfte und Mitarbeiter sind oft ratlos. Was tun? Hier einmal eine Handlungsmöglichkeit…

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Kaum sind manche Menschen im sogenannten Urlaub, scheinen Sie vor allem zunächst einmal ihre Selbstkontrolle im Sinne ihrer Selbststeuerung zu verlieren. Und wer kennt das nicht: Endlich mal in den Tag leben können. Aufstehen, wann man selbst es will (oder vielmehr: Wann „es“ in mir aufstehen will). Dann wenn der erste Urlaubstag es will kann man sich konsequent alles gönnen, was „es“ so braucht. Nach einigen Tagen scheint sich dieses erste Urlaubsglück zu verflüchtigen und „mehr davon“ bringt die flüchtigen Glücksgefühle dieser „Retail Therapy“ nicht mehr zurück… Je mehr Urlaubsglück man konsumiert umso weniger kommt das Glück…

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Über einen guten Bekannten bin ich auf einen Film im Internet über Rudolf Wötzel aufmerksam geworden (danke Gerhard!), der für Fachleute und Interessierte sicher spannend ist:

Hier geht’s zum Film „Bankers Blues“

Portraitiert wird ein Investmentbanker, der seinen Sinnverlust erzählt und darüber, wie er im Anschluss daran weiterlebte. Für alle die mit den ISB-Wiesloch Konzepten vertraut sind kann man dort sehr schön sehen wir sich der gelebte Dilemma-Zirkel nach und nach seelisch auswirkt und zum inneren Ausstieg führte. Allerdings wird auch sehr deutlich, dass alle Aktivitäten die durch einen Sinnmangel ausgelöst werden nicht zur Besserung führen, wenn man nicht auch gleichzeitig sein Bewusstsein verändert…

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Liebe Leser,
hier als kleiner „Nachschlag“ ein 10 Minuten Film der die Erkenntnisse von „Drive – Was Sie wirklich motiviert“ ganz gut zusammenfasst. Zumindest die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden gut wiedergegebn. Das Buch ist auf alle Fälle sehr lesenswert – nur die filmische Zusammenfassung alleine macht das Konzept von Motivation 3.0 und die vielen Facetten von Typ I – Verhalten und die dazugehörigen Kontextbedingungen alleine nicht ausreichend klar. Trotzdem ein schöner Einstieg in die Thematik…

„wingwave“ ist ein Kunstbegriff, der von seinen Erfindern Cora und Harry Besser-Siegmund erfunden wurde, um das Besondere der Methode zu erfassen. Coaching mit der Wellenbewegung eines Flügelschlages, so könnte man das Wort übersetzen. Die Methode selbst ist eine kluge Kombination von Elementen des EMDR (eye movement desensitisation reprocessing), NLP und eines Myostatiktests (Muskeltest aus der Kinesiologie). Manchmal wird Wingwave auch als „neurologisches Coaching“ bezeichnet. Das besondere ist jedoch nicht nur die Methode, sondern auch die Menschen, die das „erfunden“ haben: Cora und Harry Besser-Siegmund. Cora kommt kommende Woche in unser Institut nach München für einen Schnupper-Abend. Die ideale Möglichkeit die Methode und ihre Erfinderin kennen zu lernen. Wer sie erleben möchte findet weitere Details und die Möglichkeit für den Abend anzumelden hier:

http://www.berater-stark-machen.de/component/seminar/?task=3&cid=58

Warum wingwave aus meiner Sicht eine gute methodische Ergänzung darstellt lesen Sie in diesem Blogartikel…

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Letzte Woche war es endlich so weit: Dr. Harry Merl war bei uns im Seminar in München und hat mit 18 Personen eineinhalb Tage mit seiner Methode des Gesundheitsbildes verbracht. In der Einleitung sagte er: „Das ist kein Selbsterfahrungsseminar.“ Auf eine Art war das richtig… und trotzdem haben wir alle wesentliche Erfahrungen menschlichen Seins erlebt. Ein Erfahrungsbericht…

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