Autor: Markus Schwemmle

Wenn ich auf meine eigene Biographie schaue, dann hat es relativ lange gedauert, bis ich wirklich Lebens-Unternehmer wurde, obwohl ich immer schon spürte, dass es für mich in diese Richtung gehen muss. Es gab schon einige Gehversuche, aber erst kurz vor meinem 40ten Geburtstag stand ich wirklich auf eigenen Beinen. Wenn ich mir die aktuellen Herausforderungen so ansehe und die enorme Veränderungsgeschwindigkeit betrachte, dann ist es jetzt Zeit, jungen Menschen eine Entwicklungsmöglichkeit zu bieten, die ich vielleicht selbst gerne gehabt hätte.

Wir möchten junge Menschen mit einem ersten Abschluss (z.B. Bachelor) oder einer Ausbildung und erster Berufserfahrung zu einer Unternehmergemeinschaft zusammenbringen und Ihnen dafür 3 mal 1 Ausbildungswoche Starthilfe geben.
Wichtig ist, dass wir vor allem systemisches Unternehmer-Knowhow anwenden und damit die gemeinsame Lernzeit sehr praxisnah gestalten wollen. Erfolgreiche Unternehmer haben aus meiner Sicht nicht nur eine tragfähige, von allen geteilte Idee, sondern formen ein Team, das mit einem besonderen Teamgeist eine Unternehmenskultur entwickelt, die eine erfolgreiche Gründung und eine nachhaltige Geschäftsentwicklung fördert.
Im Zentrum steht allerdings nicht die Ausbildung, sondern die erfolgreiche Unternehmensgründung, die wir anschließend als Coaches und Gesellschafter weiter begleiten.
Was für ein Unternehmen gegründet werden soll, hängt von den Fähigkeiten und Ideen der Beteiligten ab. Denkverbote gibt es erst einmal nicht.

Meine persönliche Kernfrage dabei ist:
Welche unternehmerische Antwort finden wir auf ein Kernproblem dieser Welt?

Jetzt sind wir auf der Suche nach zukünftigen Unternehmerpersönlichkeiten, die nicht nur gute Ideen entwickeln und umsetzen wollen, sondern in gesellschaftlicher Verantwortung einen Mehrwert generieren möchten.

Es geht darum etwas in die Welt zu bringen, mit dem sich alle Beteiligten zu 100% aufgrund von gelebten Werten identifizieren können. Unternehmerische Antworten dürfen sich natürlich auch lohnen. Das Ziel ist nicht ein Hobby oder ehrenamtliches Projekt zu betreiben, sondern auch vom eigenen Unternehmen leben zu können. Gutes und humanes Wirtschaften und betriebswirtschaftliches Wissen gehört also auch dazu, allerdings als „Enabler“ der Unternehmung und nicht als primärer Unternehmenszweck.

Ich habe selbst in den letzten 25 Jahren viele unterschiedliche Unternehmen auf mehreren Kontinenten gesehen und freue mich darauf, mein Wissen einzubringen, systemische Haltungen und Vorgehensweisen zu vermitteln und offen zu sein, was wir gemeinsam an Neuem entdecken.

Mit anderen Worten: Ich bin gespannt auf die gemeinsame Lernreise.
Hier geht es zur system worx project 1 Webseite: https://www.project1.system-worx.de/
Hier geht es zum YouTube Video: https://www.youtube.com/watchtime\_continue=24&v=LKZgHgwA2xI]

Zur Anmeldung für den Orientierungstag geht es hier: https://www.project1.system-worx.de/about

Bitte weitersagen!

Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel zum Thema „Führung durch das Leben“ geschrieben. Ich verstehe diese Worte in zwei Bedeutungen: Einerseits geht es darum, das Leben zu führen, aber auch anzuerkennen, dass das Leben einen führt. Für mich ist seither die Erkenntnis, dass sich diese beiden Pole auf die Lebensführung nicht gegenseitig ausschließen müssen, sondern dass auch beides sein kann und darf. Lediglich die Dosis des einen und des anderen haben wir selbst nur beschränkt in der Hand.

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Since 2016 I host the INOC community. INOC stands for
International Organizational Development & Coaching.

But what is INOC?

It is a community of internationally minded professionals who want to net-work across boarders. We formed a core team, that continuously worked on the idea of a learning event rather than just another conference. For our event on November 10-11, we want to invite real participants and not only people who want to consume.

Everyone is invited who already is active in the field of OD & Coaching. This year we have three perspectives:

  1. Intercultural encounter: Of course, we want to use the fact, that we come from different cultural backgrounds. We let you experience state-of-the-art interventions to become a net-working group of professionals right in the beginning…
  2. Roots of Organizational Development: Our field of OD & organizational coaching has cultural based roots: We all work based on a heritage of different „schools“ from different national and therefore cultural backgrounds. Not only will we show these roots but we want you to **become more effective in your daily work** by being more aware of these roots and **learn from each other’s backgrounds**. We also invited **John Scherer** as an expert in this matter as a wonderful inspiring key note speaker.
  3. Return of the autocrats: This is a rather provocative and thought-provoking topic. We all see currently in society  but also in leadership or organizational worlds the rise of **autocratic or even dictatorial patterns**. Tackling them requires collective learning & intelligence. The question is, how to deal with these tendencies professionally and we will address these issues with a reflexive format…

If you are an internationally minded OD & coaching professional, we want YOU for these two days. Here is a video message for you:
https://youtu.be/5WLONsyXzn8

One last note: Our INOC network has no profit interests. We want network & learning. That’s why INOC is not a classic organization but an initiative of professionals. The cost for you as participants will help you to finance the expenses of the meeting itself but will not generate profit. We all carry our own travel expenses. We rather want to become a international movement without bureaucratic boundaries.

We also created a SLACK channel to get in touch with you even before the conference. Please join here: https://inocmeeting2017.slack.com/join/shared\_invite/MjEyMzgyMTk4MTk5LTE0OTk4NDY0NDEtZGJlYmE1NWQwZg

Now, I am looking forward to see you soon…

Here is the link to our INOC website & registration: http://www.inoc-network.org/portfolio/inoc-meeting-2017/

Gerade heute war es in den Nachrichten: Der Uber-Chef und Gründer Travis Kalanick nimmt sich eine „Auszeit“. Er hat sein Unternehmen tief geprägt. Eine „Bad Boy“ Kultur sei entstanden. Er übernimmt die Verantwortung und geht. Für unbestimmte Zeit. Um den Tod seiner Mutter zu betrauern und „an sich selbst zu arbeiten.“ Ich möchte den Menschen nicht kritisieren. Ich kenne ihn nicht persönlich und wir haben mit Uber bisher keine geschäftlichen Kontakte. Das Beispiel macht aber die Auswirkungen und die Tragweite von Kultur deutlich, zeigt wie Schlüsselpersonen die Kultur prägen. Die Schlüsse und Maßnahmen, die Uber unternimmt zeugen aber davon, dass sie keine Erfahrung mit Kulturentwicklung haben. Mehr davon in diesem Artikel.

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Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs. Heute möchte ich euch auf eine besondere Veranstaltung unseres Partnerinstitutes isb in Wiesloch aufmerksam machen. Das Pionierlabor ist ein Forum von Praktikern für Praktiker.
Es steht unter dem Motto: „Wege bereiten und Kultur in fremden Gebieten entwickeln und integrieren.“ Euch erwarten im wunderbaren Winzerhof Rauenberg Projektbeispiele, Dialogformate und isb Kultur, sowie feines Essen mit einem Drei-Gänge-Menü am Freitag Abend (inklusive).
Das Pionierlabor findet am 14. & 15. Juli 2017 statt.
Hier geht’s direkt zur Veranstaltung: [https://www.isb-w.eu/de/entwickeln/projekte/isb\_pionierlabor.php]

Direkt an Ostersonntag sind sie geboren: Die beiden neuen Sterne in meinem familiären Universum. Und ihre Ankunft hat sich 9 Monate lang angekündigt und war zuletzt einfach nicht mehr zu übersehen. Und wie es sich so mit der Geburt von Sternen auf sich hat, sind sie mit einem kräftigen Urknall ins Leben getreten…

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Nur um eines klar zu sagen: Die Kernbotschaft dieses Artikels ist nicht, dass der agile Ansatz ungeeignet ist, um Unternehmen und vor allem deren Mitarbeiter flexibler zu machen. Ich möchte damit auch nicht in Abrede stellen, dass mit agilem Mindset und agilen Methoden ein Mehrwert in Organisationen generiert wird. Ich möchte vor allem aufzeigen, dass dies besser unter bestimmten Bedingungen stattfindet…

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Berufliche Meisterschaft II

In meinem letzten Blogartikel habe ich ja sehr klar die These vertreten, dass berufliche Meisterschaft auch bedingt, sich die Werkzeuge zu wählen und zu eigen zu machen, mit denen man sich umgibt. Dabei geht es darum die Werkeuge nicht nur so zu akzeptieren, wie sie sind, sondern sie in einen besonders brauchbaren Zustand zu versetzen.
Neben der Brauchbarkeit ist mir noch etwas anderes wichtig: Ästhetik und Bedienbarkeit gehört ebenfalls dazu.

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