DGSF Kongress in Friedrichshafen: Atmosphäre trägt zur Lernkultur bei

Gerade bin ich auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Systemische Familientherapie in Friedrichshafen. Schön, bekannte und unbekannte Menschen zu treffen, die doch ein wenig mit dem eigenen Berufsfeld zu tun haben. Ich finde, dass die Atmosphäre hier besonders zu einer guten Lernkultur zwischen Teilnehmern und Referenten führt. Das Ambiente im Graf Zeppelin Haus mit der wunderbaren Aussicht direkt am Bodensee ist wirklich ein Highlight.

Es sind bekannte und weniger bekannte Namen unter den Referenten. Gunter Schmidt ist aus meiner Sicht immer ein Gewinn und auch interessant fand ich den Diskurs, der sich heute morgen im Podiumsdialog zwischen Frau Dr. Roswita Königswieser (Ansatz der „Komplementärberatung“ und Herrn Prof. Dr. Rüegg-Stürm (St. Gallen) entwickelt hat über den Nutzen des systemischen Ansatzes in der Beratung. Herr Rüegg-Stürm sprach mir aus der Seele, dass ein Berater nicht zu sehr vom Fach sein sollte, im Gegenteil, dass die unzulässige Vereinfachung durch die Vorentscheidung sogenannter Fachberater Kundensysteme schwächt ist genau meine Haltung. Es geht viel mehr darum, dass ein Berater die Kern-Wertschöpfungsprozesse in einer Branche kennt und die typischen Hindernisse identifizieren kann. Mir persönlich ist immer wichtig, die Sprache meiner Kunden zu sprechen…

Hier übrigens der Link zu meinem Beitrag zum Thema „Coaching als Element der Organisationsentwicklung“ in unserer nagelneuen Mediathek auf unserer Institutswebseite, die ich hiermit zeitgleich der Internetöffentlichkeit vorstellen möchte:

http://www.system-worx.de/institut/mediathek.html

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